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French Open 2024: Carlos Alcaraz löst knifflige Aufgabe gegen Sebastian Korda und steht in Paris im Achtelfinale
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Update 01/06/2024 um 02:29 GMT+2 Uhr
Carlos Alcaraz hat bei den French Open das Achtelfinale erreicht. Der an Position drei gesetzte Spanier besiegte in der 3. Runde den US-Amerikaner Sebastian Korda mit 6:4, 7:6 (7:5), 6:3 und steht damit zum dritten Mal in Folge in Paris in der Runde der letzten 16. Nächster Gegner des amtierenden Wimbledon-Champions ist entweder Kordas Landsmann Ben Shelton oder Félix Auger-Aliassime (Kanada).
Stopp, Gegenstopp, Tweener - Korda und Alcaraz drehen auf
Quelle: Eurosport
Im Vergleich zu seinem Zweitrundensieg gegen den niederländischen Qualifikanten Jesper de Jong (6:3, 6:4, 2:6, 6:2) zeigte sich Alcaraz verbessert und deutlich aggressiver.
Dies war allerdings auch dringend nötig, schließlich wartete mit Korda, die Nummer 27 der Setzliste, ein gefährlicher Gegner. "Das wird heute nicht leicht für Alcaraz. Wenn Korda gesund bleibt, muss er in die Top Ten", prognostizierte Eurosport-Experte Boris Becker.
Alcaraz, dem ein Ödem im rechten Unterarm im Vorfeld des Turniers Schmerzen bereitet hatte, war sich der Schwere jener Aufgabe aber ganz offensichtlich bewusst.
Der 21-Jährige nahm seinem Gegner gleich das erste Aufschlagspiel ab. Korda zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt und holte sich umgehend das Break zurück.
Auch in der Folge hielt der US-Boy gut mit und bereitete Alcaraz durchaus Probleme. Allerdings ließ Korda selbst einige Chancen ungenutzt, sodass sich der Favorit aus Spanien das vorentscheidende Break zum 5:4 holte. Mit einem lauten "Vamos" feierte Alcaraz den hart erkämpften Satzgewinn (6:4) ab.
Alcaraz zeigt seine ganze Klasse
Nach einem aber insgesamt eher verhaltenen Start nahm das Spiel in Satz zwei deutlich an Fahrt auf. Speziell Alcaraz schien nun richtig auf dem Chatrier angekommen zu sein.
Der Nummer drei der Welt gelang erneut das frühe Break (2:1) in diesem Durchgang und zeigte in der Folge sein ganzes Repertoire (Tweener, Lob, krachende Vorhand-Winner).
"Korda ist zu passiv. Er muss sich wirklich strecken, um im zweiten Satz zu bleiben. Alcaraz macht jetzt mehr Druck, dominiert mit der Vorhand und bestimmt das Tempo", analysierte Becker und betonte:
"Es gefällt mir, wie er spielt. Man sieht die Spielfreude in seinem Gesicht und seiner Körpersprache."
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Stopp, Gegenstopp, Tweener - Korda und Alcaraz drehen auf
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Korda wehrt sich lange
Kampflos ergab sich Korda allerdings nicht - ganz im Gegenteil. Der 23-Jährige erholte sich vom Offensivfeuerwerk seines Gegners schnell und holte sich nicht unverdient das Break zurück (3:3).
"Alcaraz hat vorgelegt und Korda zieht nach. Das ist jetzt gutes Tennis. Toll, was beide Spieler hier leisten", zeigte sich Becker beeindruckt.
Es entwickelte sich ein hochklassiges Match, das in einem umkämpften Tiebreak gipfelte - mit besserem Ende für Alcaraz, der mit einem krachenden Vorhand-Winner die 2:0-Satzführung unter Dach und Fach brachte (7:5 im Tiebreak) und dies erneut lautstark zelebrierte.
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Bämm! Alcaraz-Hammer zum Satzgewinn
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Alcaraz von Minute zu Minute stärker
Korda machte körperlich nun nicht mehr den besten Eindruck und bewegte sich zu Beginn des dritten Satzes kaum mehr weg von der Grundlinie. Alcaraz dagegen hielt den Druck hoch und versuchte, die endgültige Entscheidung zu erzwingen.
"Er trifft fast jeden Ball jetzt. Umso länger das Match läuft, desto besser wird Alcaraz", schwärmte Becker vom Mann aus Murcia.
Die Folge war ein abermals schnelles Break für Alcaraz (3:1) - der Widerstand von Korda war nun gebrochen. Wenig später nach insgesamt 2:39 Stunden verwandelte der Halbfinalist aus dem Vorjahr schließlich seinen ersten Matchball zum Einzug ins Achtelfinale.
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"Das ist richtig": Alcaraz bestätigt Änderung bei Aufschlag
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Becker: "Alcaraz sieht wieder verdammt gut aus"
Gegner in der Runde der letzten 16 ist entweder Kordas Landsmann Shelton oder Auger-Aliassime aus Kanada. Die Partie musste am Freitag aufgrund anhaltenden Regens auf Samstag verlegt werden.
Egal mit wem es der Spanier zu tun bekommt, "die Konkurrenz sei nun gewarnt", konstatierte Becker: "Alcaraz sieht wieder verdammt gut aus."
Auch der Youngster selbst zeigte sich nach dem Match zufrieden. "Ich habe echt gut gespielt, viel besser als zuvor. Sebastian ist natürlich ein toller Spieler. Es ist schwierig, gegen ihn zu spielen. Ich musste viel laufen, es war wie ein Marathon für mich. Ich glaube aber an meine Stärken und weiß, was ich kann", sagte er im On-Court-Interview.
Angesprochen auf seine jüngste Verletzung entgegnete er abschließend: "Ich fühle mich super. Es macht so Spaß hier zu spielen, ich habe hier schon tolle Matches gespielt und fühle mich jeden Tag besser. Ich freue mich, dass ich in der zweiten Woche stehe, hoffentlich geht es so weiter."
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Alcaraz exklusiv: "Ein Schritt in Richtung Perfektion"
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