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French Open 2024: Henri Squire und Maximilian Marterer scheitern nach gutem Beginn in Runde zwei
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Update 30/05/2024 um 23:48 GMT+2 Uhr
Grand-Slam-Debütant Henri Squire hat die nächste Überraschung bei den French Open in Paris verpasst und fährt nach der zweiten Runde nach Hause. Der 23-Jährige aus Duisburg, der nur als Nachrücker in die Qualifikation gerutscht war, dann aber vier Matches nacheinander gewonnen hatte, unterlag in Runde drei dem an Position 21 gesetzt Kanadier Félix Auger-Aliassime 4:6, 6:4, 3:6, 2:6.
"Wo ist die Party!?" Bergs schlägt Marterer und schreit mit Fans
Quelle: Eurosport
Auch Maximilian Marterer hat den Einzug in die dritte Runde in Roland-Garros verpasst. Der 28-Jährige aus Nürnberg musste sich am Donnerstag in Paris dem Belgier Zizou Bergs 6:3, 3:6, 1:6, 3:6 geschlagen geben.
Beide Matches waren wegen Regens einige Male unterbrochen worden. Vor allem die letzte Pause im dritten Satz tat Squire nicht gut. Eigentlich hatte die Partie schon am Mittwoch stattfinden sollen, doch das Pariser Schmuddelwetter ließ auf den unüberdachten Plätzen kein Tennis zu.
Bei der Neuansetzung am Donnerstag hielt Squire mit dem Favoriten zunächst mit, doch fehlte ihm am Ende auch die Kraft.
Auch Marterer startete stark, konnte nach der ersten Regenpause aber nicht mehr an die Dominanz des ersten Satzes anknüpfen. Für den Franken bleibt der Achtelfinaleinzug 2018 in Paris der größte Erfolg auf Grand-Slam-Ebene.
Zverev schafft es in Runde drei
Qualifikant Bergs (24) hatte bis zu diesem Jahr in Roland-Garros noch nie die erste Runde bei einem der vier wichtigsten Turniere überstanden. Nun spielt er gegen Grigor Dimitrov (Bulgarien/Nr. 10) um den Einzug ins Achtelfinale.
Damit waren am Donnerstagnachmittag von zunächst sieben Deutschen im Männerfeld nur noch zwei im Turnier.
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 4) hatte auf dem überdachten Court Suzanne Lenglen den Einzug in die dritte Runde geschafft, Jan-Lennard Struff (Warstein) wartete noch auf sein Zweitrundenmatch gegen den Kasachen Alexander Bublik (Livescoring).
French Open für Squire dennoch ein Erfolg
Für Squire waren die French Open trotz der Niederlage ein großer Erfolg. Zum ersten Mal gelang ihm der Einzug in ein Hauptfeld bei einem der vier Majorturniere.
Dort absolvierte er in der ersten Runde sein erstes Fünfsatzmatch gegen den Australier Max Purcell und zog in die zweite Runde ein.
Dafür kassiert Squire 110.000 Euro Preisgeld, fast so viel wie zuvor in seiner gesamten Karriere. In der Weltrangliste wird er am übernächsten Montag zum ersten Mal unter den besten 200 Spielern geführt.
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(SID)
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Ganz feines Händchen: Squire überzeugt mit Stppp
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