Novak Djokovic gibt Rästel auf - Àlex Corretja analysiert Lage der Legende: "Wenn er kein großes Turnier gewinnt ..."

Novak Djokovic gibt in diesem Jahr Rätsel auf. Sieben von 19 Matches verlor der Rekord-Grand-Slam-Champion in dieser Saison, einen Titel holte er bislang nicht, auf Sand gab es sogar nur Pleiten. Er sei "nicht wirklich an diese Umstände gewöhnt, Niederlagen schon in den ersten Runden aneinanderzureihen", gab Djokovic zu. Ein großer Erfolg sei nun entscheidend, sagt Àlex Corretja bei Eurosport.

Highlights: Djokovic holt ersten Sandplatzsieg der Saison

Quelle: Perform

Es sei ein "neues Kapitel meiner Karriere", in dem er erst lernen müsse, zu navigieren, räumte Novak Djokovic in Genf ein.
Beim dortigen Sandplatz-Turnier will sich der Serbe auf die French Open vorbereiten, in Form bringen. Genau der jagt der Superstar in diesem Jahr noch immer erfolglos hinterher. Die Gründe geben Rätsel auf.
Die Trennung von Coach Andy Murray knapp zwei Wochen vor Roland-Garros sei zwar schade, "aber Novak weiß besser als jeder andere, dass die Motivation nicht von außen kommt. Sie kommt von innen", erklärt der zweimalige French-Open-Finalist Álex Corretja.
Der Eurosport-Experte sieht darin den entscheidenden Faktor in der Frage, ob Djokovic, der Dusan Vemic und Boris Bosnjakovic frisch ins Trainerteam holte, noch einmal sein bestes Level erreicht. "Es ist eine wichtige Saison für ihn. Wenn er kein großes Turnier gewinnt, bin ich mir nicht sicher, ob er jemals die Motivation zurückbekommt", so Corretja.

Djokovic: "Es ist eine Übergangszeit"

Diese, versichert Djokovic in Genf, sei "immer noch da, aber es ist eine Übergangszeit, in der ich verstehen muss, wie mein Körper reagiert". Er müsse zwingend "besser mit den Umständen umgehen". Gerade bei den French Open, wo er im Idealfall sieben Best-of-five-Matches in zwei Wochen spielen muss, dürfte dies zur Herkulesaufgabe werden.
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Djokovic zur Trennung von Murray: "Ergebnisse haben gefehlt"

Quelle: Perform

Schon bei den Australian Open im Januar musste er das Halbfinale gegen Alexander Zverev nach dem ersten Satz abbrechen, weil der Körper nicht mehr mitspielte. Ein Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zwang den Routinier zur Aufgabe.

Corretja über Djokovic: "Das vermisse ich"

Neben der physischen Komponente scheint Djokovic zuletzt aber auch damit zu kämpfen, das nötige Feuer zu entfachen, alle Register zu ziehen.
"Normalerweise ist er stets eifrig dabei, weiterzumachen und sich zu entwickeln", sagt Corretja und spricht wohl vielen Fans aus dem Herzen, wenn er feststellt: "Ich hoffe, dass ich Novak wieder mit diesem Gefühl in den Augen sehen werde. Das vermisse ich!"
Immerhin: Der Auftakt in Genf glückte dem Serben. Martin Fucsovic schlug er glatt in zwei Sätzen.
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Quelle: Eurosport


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