French Open: Alexander Zverev mit einfacherem Weg zum ersten Grand Slam? Fils, Fritz und Lehecka nicht mehr dabei
Publiziert 25/05/2026 um 17:34 GMT+2 Uhr
Taylor Fritz (Nr. 7) und Jirí Lehecka (Nr. 12) haben sich bereits in der 1. Runde der French Open verabschiedet. Fritz, ein "Angstgegner" von Alexander Zverev, verlor das US-Duell gegen Nishesh Basavareddy 6:7 (5:7), 6:7 (5:7), 7:6 (11:9), 1:6. Der Tscheche Lehecka zog 3:6, 6:7 (3:7), 3:6 gegen Pablo Carreño Busta (Spanien) den Kürzeren. Beide hätten im Viertelfinale auf Zverev treffen können.
Taylor Fritz - Nishesh Basavareddy | French Open 2026 | Highlights
Quelle: Eurosport
Die jüngsten sechs Aufeinandertreffen gegen den Hamburger hatte der US-Amerikaner Fritz allesamt für sich entschieden. Der 28-Jährige war zuletzt allerdings zwischen Mitte März und Mitte Mai aufgrund eines Patellaspitzensyndroms, einer Sehnenentzündung im Knie, ausgefallen und galt deshalb in Paris nicht als Mitfavorit.
Außerdem ist Sand nicht der beste Belag des US-Amerikaners, der in Roland-Garros schon 2025 in der 1. Runde gescheitert war (am Deutschen Daniel Altmaier).
"Ich wusste, dass ich zuletzt nicht viele Spiele hatte und habe mich etwas rostig gefühlt", anaylsierte Fritz auf der Pressekonferenz nach seinem Erstrunden-Aus gegen den Wildcard-Inhaber Basavareddy: "Mein Level war gar nicht so schlecht, ich habe ganz gut gespielt. Aber mein Aufschlag war nicht ganz so gut und meine Returns."
Im Jahr 2026 steht seine durchwachsene Gesamtbilanz bei nun zwölf Siegen zu zehn Niederlagen. Zuletzt fiel er in der ATP-Weltrangliste von Rang vier auf neun zurück.
Zverev mit günstiger Auslosung bis zum Halbfinale
Für den an Zwei gesetzten Zverev öffnet sich dadurch das Tableau in Paris: Setzen sich die jeweils in der Weltrangliste besser platzierten Spieler durch, würde im Viertelfinale Alejandro Davidovich Fokina (Nr. 21/Spanien) auf den Deutschen warten. Zuvor müsste er sich in einer Neuauflage des Olympia-Finals von 2021 gegen den Russen Karen Khachanov (Nr. 13) durchsetzen.
Ebenfalls günstig für Zverev: Arthur Fils, der sich auch in der Tableauhälfte des 29-Jährigen befunden hätte, musste unmittelbar vor Turnierstart mit einer Hüftverletzung absagen. Eurosport-Experte Mats Wilander hatte den Franzosen zuvor gar als "Geheimfavorit" betitelt.
Eins ist jedoch auch klar: Der ersehnte erste Grand-Slam-Triumph führt für Zverev wohl nur über Dauergewinner Jannik Sinner (Italien). Auf den topgesetzten Südtiroler kann der 29-Jährige aber erst im Endspiel treffen.
Zverevs möglicher Weg bei den French Open:
- 1. Runde: Benjamin Bonzi (6:3, 6:4, 6:2)
- 2. Runde: Tomás Machác
- 3. Runde: Ugo Humbert (Nr. 32)
- Achtelfinale: Karen Khachanov (Nr. 13)
- Viertelfinale: Alejandro Davidovich Fokina (Nr. 21)
- Halbfinale: Novak Djokovic (Nr. 3)
- Finale: Jannik Sinner (Nr. 1)
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