French Open 2026 - Favoritenstürze um Jannik Sinner und Hitze in Roland-Garros - Wilde Woche geht zu Ende

Bei den French Open war in einer ziemlich wilden ersten Turnierwoche mächtig was los. Die brütende Hitze von deutlich über 30 Grad in Paris machte zahlreichen Tennisstars zu schaffen, mit Jannik Sinner und Novak Djokovic schieden zudem zwei der großen Favoriten früh aus. Bei den Damen sorgte derweil Naomi Osaka mit ihren Glitzerkleidern in der Modemetropole für Highlights. Ein Rückblick.

3. Runde: Fonseca nimmt Djokovic in fünf Sätzen raus - Highlights

Quelle: Eurosport

Die French Open 2026 schrieben schon in der ersten Woche zahlreiche Schlagzeilen. Neben den körperlich anspruchsvollen Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler bei über 30 Grad waren auch die Favoritenstürze das bestimmende Thema der ersten sieben Turniertage.
Nach dem schockierenden Aus des Weltranglistenersten Jannik Sinner gegen Juan Manuel Cerúndolo in der zweiten Runde packte nur wenig später Novak Djokovic seine Koffer. Der Serbe verlor im Generationenduell gegen João Fonseca.
Für modische Highlights war wieder einmal Naomi Osaka verantwortlich, die vor jeder ihrer Begegnungen in Paris viel Glamour verbreitete.
Auch der Preisgeldstreit stand vor allem zu Turnierbeginn mit einem Mini-Boykott der Pressekonferenzen im Mittelpunkt. Ein Blick auf die großen Themen der ersten Woche:
Hitzewelle: Die gesamte Woche brannte die Sonne gnadenlos. "Es brät immer weiter", sagte Laura Siegemund. Die Profis versuchten sich mit Eisbeuteln auf dem Kopf zwischendurch zu kühlen und dem hohen Stress für den Körper zu trotzen. Nicht immer gelang es. Der Tscheche Jakub Mensik sackte nach seinem Zweitrundensieg entkräftet zusammen, konnte nicht mehr aufstehen und musste von Sanitätern behandelt werden. Für die zweite Woche ist eine Abkühlung angesagt.
Favoritenstürze: Auch beim sensationellen Aus von Jannik Sinner dürfte die große Hitze eine Rolle gespielt haben - schon in Runde zwei war Schluss für den Titelanwärter Nummer eins. Auch Novak Djokovic packte nach einer Fünfsatzschlacht gegen João Fonseca seine Sachen - aus den Top 5 der Männer ist nur noch Alexander Zverev vertreten und somit zum neuen Favoriten aufgestiegen. Für Aufsehen sorgten die Teenies um Fonseca. Der jüngste von ihnen, der 17-jährige Franzose Moise Kouamé, eroberte besonders viele Herzen in Paris.
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Blackout bei Sinner? Superstar stellt Fragen zum Regelwerk

Quelle: Eurosport

Glamour Girl: Naomi Osaka machte ihrem Ruf als modebewusste Athletin in der Stadt der Haute Couture alle Ehre. Zu ihrem Auftaktduell gegen Laura Siegemund schritt die Japanerin im bodenlangen, schwarzen Glitzerkleid auf den Court Suzanne-Lenglen. Auch bei ihren weiteren Partien setzte die viermalige Grand-Slam-Siegerin ihr modisches Statement fort und erschien jeweils mit Schleppe.
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Hingucker: Osaka mit neuem Outfit

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Krieg in der Ukraine: Das spannungsgeladene Dauerthema bei Grand Slams war auch in Paris wieder enorm präsent. Die Ukrainerin Marta Kostjuk berichtete noch auf dem Court nach ihrem Erstrundensieg, dass am Morgen eine Rakete nur 100 Meter neben ihrem Elternhaus eingeschlagen sei. Auch ihre Landsfrau Oleksandra Oliynykova wies immer wieder mit drastischen Schilderungen auf den Angriffskrieg Russlands hin und kritisierte ihre Drittrundengegnerin Diana Schnaider vor dem Duell in größter Schärfe für eine vermeintliche Nähe zum Kreml.
Kohle-Konflikt: Noch vor den ersten Aufschlägen ging es um das liebe Geld. Die Topstars protestierten mit verkürzten Medienterminen gegen den aus ihrer Sicht zu geringen Anteil um Umsatz, der ihnen von den Veranstaltern als Preisgeld ausgezahlt wird. Nicht das ganz große Fingerspitzengefühl bewies die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, die bei dem Thema verbal durchaus voranging und in ihren Matches dann teure Diamanten trug. Die Belarussin betonte aber, der Einsatz für größere Preisgelder solle weniger ihr, sondern viel mehr den schlechter gerankten Profis zugute kommen.
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Sabalenka über Preisgeldstreit: "Geht hier nicht um mich"

Quelle: Eurosport

(SID)
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Rublev lacht über Kommentare zu Frisur: Erst Affe, jetzt Rockstar

Quelle: SNTV


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