French Open 2026 - Jim Courier analysiert Level von Alexander Zverev in Roland-Garros: "Tendenzen sind noch immer da"
Alexander Zverev hat die Pflicht absolviert und zum neunten Mal in Folge die zweite Turnierwoche bei den French Open erreicht. Die ersten drei Siege gegen die Nummern 95 (Bonzi), 43 (Machac) und 90 (Halys) des ATP-Rankings kamen erwartungsgemäß - die Art und Weise, wie der Hamburger die Aufgaben löste, beeindruckte allerdings. Nun geht es ums Feintuning, wie Eurosport-Experte Jim Courier betont.
Becker analysiert Zverev-Match: "Passive Spielweise kostet Satz"
Quelle: Eurosport
"Ich fand, dass Sascha über weite Strecken des Spiels wirklich gut aussah, doch dann begann er in einigen entscheidenden Momenten, sich zurückzuhalten und weniger aggressiv zu spielen", führt Courier im Hinblick auf das 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 in der 3. Runde gegen Quentin Halys aus.
Genau dieser Aspekt seines Spiels ist es, der Zverev immer wieder vorgeworfen und als Grund gesehen wird, warum es noch nicht gereicht hat für den ersten Grand-Slam-Titel der Karriere.
Diese seien "die Tendenzen, an deren Überwindung er dieses Jahr so hart gearbeitet hat. Aber sie sind immer noch da. Sie werden ihm weiterhin Probleme bereiten, und er wird weiter daran arbeiten müssen", glaubt der zweimalige Roland-Garros-Champion Courier (1991, 1992).
Es werde interessant zu sehen, "wie er reagiert, wenn der Druck steigt und er dem Finale immer näher kommt". Den nächsten Schritt muss Zverev am Sonntag gehen.
Zverev: "Ich spüre ich, dass mein Level da ist"
Im Achtelfinale steht der 29-Jährige dem Weltranglisten-106. Jesper de Jong (Sonntag ab 15:30 Uhr live im Stream bei HBO Max und im Liveticker) gegenüber - und ist haushoher Favorit.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/05/29/image-388c2c2f-d950-49ce-8134-abb14fd1f9d8-85-2560-1440.jpeg)
Zverev exklusiv über Favoritenrolle: "Fokus liegt auf de Jong"
Quelle: Eurosport
Der Niederländer war eigentlich schon ausgeschieden, unterlag Michael Zheng (USA) in der letzten Runde der Qualifikation. Dann zog Arthur Fils seine Teilnahme zurück, de Jong kam als Lucky Loser ins Hauptfeld.
Zverev gibt sich derweil selbstbewusst, aber nicht überschwänglich. Gegen Halys habe er sich einen "kleinen Durchhänger" geleistet, aber "ich spüre ich, dass mein Level da ist". Ziel sei es, daran in der zweiten Woche anzuknüpfen "und alle meine Matches zu gewinnen".
Zverevs Weg: Kein Sinner, kein Djokovic, kein Khachanov
Bedeutet: Der Titel soll endlich her. Die Aktien des Olympiasiegers sind noch einmal deutlich gestiegen, nachdem der mögliche Finalgegner Jannik Sinner, der potenzielle Halbfinal-Kontrahent Novak Djokovic und der zu erwartende Achtelfinal-Herausforderer Karen Khachanov allesamt ausgeschieden sind.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/05/29/image-216ca2f2-6193-4cc3-b3f9-a6f969b78bfe-85-2560-1440.jpeg)
3. Runde: Zverev untermauert gegen Halys Titelanspruch - Highlights
Quelle: Eurosport
Zverev ist der letzte verbliebene Top-5-Profi des ATP-Rankings im Feld, erst im Finale könnte er mit Félix Auger-Aliassime auf einen Top-10-Spieler treffen.
Der Weg scheint vorgezeichnet, wenn Zverev gelingt, was Courier fordert: "Wir erwarten, dass er jetzt einen Gang zulegt."
Das könnte Dich auch interessieren: Djokovic lässt Zukunft offen - doch Becker schreibt ihn nicht ab
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/05/29/image-14d97823-6034-4c70-828d-6e991c802eb1-85-2560-1440.jpeg)
Halys packt Weltklasse-Vorhand aus - Zverev kassiert Break
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)