French Open 2026 - Iga Swiatek kritisiert Vorschlag für mögliche Strafen wegen Turnierabsagen: "Sind wir Sklaven?"
Publiziert 24/05/2026 um 19:51 GMT+2 Uhr
Iga Swiatek hat sich bei den French Open 2026 klar gegen Strafen für Turnierabsagen positioniert. "Wir haben ein Recht abzusagen, wann immer wir wollen. Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht, gerade wenn wir nicht fit sind oder nicht spielen wollen", erklärte die vierfache Roland-Garros-Gewinnerin (2020, 2022, 2023, 2024) auf einer Pressekonferenz in Paris und fragte: "Sind wir Sklaven?"
"Noch eine Minute ...": So lief der Protest der Tennis-Stars
Quelle: Eurosport
Im Februar 2026 hatte Swiatek einen Tag vor der Auslosung der Dubai Tennis Championships ihre Teilnahme abgesagt - ebenso wie die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka.
Turnierdirektor Salah Tahlak forderte daraufhin, gegen die Spielerinnen nach den WTA-Richtlinien nicht nur eine Geldstrafe zu verhängen, sondern auch Weltranglistenpunkte abzuziehen. Unter anderem Stefanos Tsitsipas hatte diese Regel einst ebenfalls kritisiert.
Swiatek startet am Montag in die French Open, ihre Auftaktgegnerin auf dem Court Philippe-Chatrier heißt Emerson Jones (Australien).
Einen Titel konnte die Polin im Jahr 2026 noch nicht gewinnen. In Italien kam sie zuletzt bis ins Halbfinale - ihr bisher bestes Resultat in dieser Saison.
"Ich denke, dass ich einige Schlüsse aus Rom mitnehme", sagte die 24-Jährige nun vor dem Auftakt in Roland-Garros. Die French Open seien jedoch "ein ganz anderes Turnier mit anderen Bedingungen, besonders mit der Hitze."
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Quelle: Eurosport
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