French Open - Novak Djokovic hadert mit mangelhafter Vorbereitung: "Neue Realität, mit der ich zurechtkommen muss"

Novak Djokovic hat seine Chancen auf den Titel bei den French Open eingeordnet. "Ich bin definitiv noch nicht dort, wo ich sein möchte, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren und weit zu kommen", wird der Serbe bei "tennis365.com" zitiert. Djokovic spielte 2026 lediglich ein Match auf Sand und sieht seine mangelnde Vorbereitung als großen Hemmschuh für ein gutes Turnierergebnis.

Er ist wieder da! Djokovic trainiert und scherzt mit Zverev in Paris

Quelle: SNTV

Bei seinem einzigen Auftritt auf Sand musste sich der dreimalige French-Open-Sieger beim Masters in Rom schon in der ersten Runde Dino Prizmic geschlagen geben. Überhaupt nahm Djokovic in diesem Jahr nur an drei Turnieren teil - bei den Australian Open spielte er sich trotzdem bis ins Finale.
"Es ist frustrierend. Gleichzeitig ist es meine Entscheidung, unter solchen Umständen trotzdem anzutreten", erklärte Djokovic gegenüber Reportern weiter. "Ich sehe, was mir fehlt: Ich bin oft einen halben Schritt zu spät", analysierte der 24-malige Grand-Slam-Sieger, der in Paris unter anderem schon mit Alexander Zverev und Marin Cilic trainierte.
Am 38-Jährigen nagt der Zahn der Zeit. "Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine Vorbereitung hatte, bei der ich keinerlei körperliche oder gesundheitliche Probleme hatte", sagte der Serbe weiter.
Es gäbe immer irgendetwas, erläuterte Djokovic: "Das ist eine Art neue Realität, mit der ich zurechtkommen muss."
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Novak Djokovic hadert mit seiner Vorbereitung für die French Open

Fotocredit: Getty Images

Djokovic spielt immer weniger Turniere

Bereits im letzten Jahr trat der Serbe immer kürzer und spielte weniger. Bei der Vorbereitung für die French Open waren es 2025 aber immerhin drei Turniere. Nach dem Djokovic bei den Masters-Turnieren in Monte Carlo und in Madrid früh scheiterte, gewann er das ATP in Genf und tütete damit seinen 100. Titel auf der Tour ein.
Kurz darauf reichte es dann immerhin fürs Halbfinale bei Roland-Garros, in dem er aber klar 4:6, 5:7, 6:7 (3:7) gegen Jannik Sinner verlor.
Die Hoffnung auf ein ähnlich gutes Abschneiden 2026 aufgegeben hat er nicht. "Ich trainiere hart. Ich trainiere so viel, wie es mir mein Körper erlaubt. Wie es dann auf dem Platz läuft, ist wirklich unvorhersehbar", sagte Djokovic.
Immerhin: Durch die verletzungsbedingte Absage von Carlos Alcaraz ist der Serbe hinter Sinner und Zverev in Paris an Platz drei gesetzt. Damit könnte er, wie schon bei den Australian Open, frühestens im Halbfinale auf Sinner treffen.
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Vor lauter Frust: Moutet zieht sich die Hose aus!

Quelle: SNTV


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