French Open 2026 - Toni Nadal spricht über Jannik Sinners Aufbauplan: "Paar Tage freigeben, dann wieder trainieren"

Nach dem überraschenden Aus von Jannik Sinner bei den French Open hat Tennis-Experte Toni Nadal erklärt, wie er den Weltranglistenersten nun wieder aufbauen würde. "Es ist eine schmerzhafte Niederlage, aber er hat kein Finale als Favorit verloren. Er ist in einem sehr merkwürdigen Match in der zweiten Runde ausgeschieden", sagte der langjährige Coach und Onkel von Rafael Nadal.

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Quelle: Eurosport

Besonders deutlich wurde der Spanier im Gespräch mit der "Gazzetta dello Sport" bei der Frage, wie er nun mit Sinner arbeiten würde: "Wenn ich sein Trainer wäre, würde ich ihm erst einmal ein paar freie Tage geben und ihn danach wieder trainieren lassen."
Der Italiener war in Paris sensationell bereits in der zweiten Runde an Juan Manuel Cerundolo gescheitert - seine erste Niederlage seit Februar. Zuvor hatte Sinner unter anderem die Turniere in Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid und Rom gewonnen.
Anschließend müsse der Fokus schnell auf das nächste große Ziel gerichtet werden: Wimbledon. "Wichtig ist, dass die Enttäuschung nicht zu lange nachwirkt", erklärte Nadal weiter.
Dass Sinner bis Wimbledon kein weiteres Turnier spielen wird, hält der Spanier für die richtige Entscheidung. "Wenn er das entschieden hat, bedeutet das, dass er denkt, dass es die bestmögliche Entscheidung für ihn ist", sagte Nadal.

Sinner für Medizinchecks offenbar in Turin

Berichten der italienischen "Gazzetta dello Sport" zufolge soll Sinner inzwischen nach Turin zurückgekehrt sein, um medizinische Untersuchungen wegen seiner Erschöpfungsprobleme durchführen zu lassen. Demnach habe der Weltranglistenerste einen Termin im "JHotel" gebucht, wo unter anderem die Profis von Juventus Turin medizinisch betreut werden.
Unklar bleibt bislang, wann Sinner wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrt. Fest steht jedoch bereits, dass der Titelverteidiger nicht bei den Halle Open antreten wird.
Bei Wimbledon will der Italiener seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. 2025 hatte Sinner das Grand-Slam-Turnier erstmals gewonnen - damals mit einem Finalsieg gegen Carlos Alcaraz.
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