French Open: Vollendet Maja Chwalinska ihr Märchen gegen Mirra Andreeva? Experten schätzen Chancen im Finale ein

Das French-Open-Finale der Damen am Samstag hat auf dem Papier eine klare Rollenverteilung: Mirra Andreeva, die Nummer acht der Setzliste, ist für Eurosport-Experte Mats Wilander die "klare Favoritin" auf den Titel in Roland-Garros. Ihre Gegnerin, die Qualifikantin Maja Chwalinska, steht in der Weltrangliste nur auf Platz 114. Ex-Profi Tim Henman glaubt dennoch an die Chance der 24-jährigen Polin.

Becker und Rittner analysieren Chwalinska-Märchen: "Faszinierend"

Quelle: Eurosport

"Nach dem, was in den vergangenen zwei Wochen alles passiert ist, muss man mit dem Unerwarteten rechnen. Wir hatten so viele Überraschungen, fantastische Leistungen, unerwartete Wendungen. Wer weiß schon, was am Samstag passieren wird", sagt Henman bei Eurosport.
Für Andreeva spricht: In ihrem Halbfinale gegen Marta Kostyuk schlug sie dominant auf, diktierte das Match. Darüber hinaus hat die 19-Jährige bereits zwei Turniere der höchsten 1000er-Kategorie für sich entschieden (Dubai, Indian Wells).
Maja Chwalinska hingegen kam als Qualifikantin und absolute Außenseiterin ins Hauptfeld von Paris und setzte sich in einem zähen Semifinale gegen Diana Shnaider knapp durch.
Wilander, der in Roland-Garros dreimal den Titel holte, sieht entsprechend "gute Chancen" für die Russin im Endspiel (Samstag ab 15:00 Uhr live im TV bei Eurosport, im Stream bei HBO Max und im Liveticker). Sie ist die große Favoritin und hat ein unglaublich solides Halbfinale gespielt."

Wilander setzt auf Andreeva und lobt Chwalinkas Spielstil

Der Schwede schätzt vor allem "die Mischung aus ihrem sehr aggressivem und sehr defensivem Spiel. Ihr Aufschlag ist eine große Waffe und einfach brillant. Wenn sie die Vorhand so schlägt wie im Halbfinale, ist sie eine zukünftige Grand-Slam-Siegerin."
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Halbfinale: Andreeva glänzt gegen Kostyuk - Highlights

Quelle: Eurosport

Doch auch für Chwalinska fand Wilander große Worte und hob den einzigartigen Spielstil hervor, den er als "klug und erfrischend" beschrieb: "Die meisten Spielerinnen punkten vor allem über die Geschwindigkeit der Schläge. Sie setzt auf Spin, Drop Shots und versteht das Spiel unglaublich gut."
Wie auch immer das Endspiel ausgeht, es wird ein Märchen geben: entweder den Titel für ein 19-jähriges Supertalent oder die Krone für eine Qualifikantin.
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Halbfinale: Chwalinska gelingt historischer Coup - Highlights

Quelle: Eurosport


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