Kenianischer Tennis-Verband erklärt viralen Wildcard-Fauxpas um Hajar Abdelkader bei ITF-Turnier in Nairobi
Publiziert 09/01/2026 um 08:51 GMT+1 Uhr
Nachdem das Match der Ägypterin Hajar Abdelkader beim ITF-Turnier in Nairobi viral ging, hat sich der kenianische Tennisverband zu dem Vorfall geäußert. "Im Nachhinein erkennt Tennis Kenya, dass diese Wildcard nicht hätte vergeben werden dürfen. Der Verband hat aus dieser Erfahrung gelernt und wird sicherstellen, dass sich ein derart seltener Vorfall nie wiederholt", hieß es in einem Statement.
Hajar Abdelkader ist beim ITF-Turnier in Nairobi viral gegangen
Fotocredit: Getty Images
Die 21-Jährige habe zuvor "angegeben, über ausreichende Wettkampferfahrung zu verfügen, und die Wildcard wurde auf der Grundlage der vorgelegten Informationen vergeben". Offensichtlich verfügte Abdelkader allerdings nicht über das Niveau für ein Profi-Tennisturnier.
Gegen die Deutsche Lorena Schädel verlor die Ägypterin in 37 Minuten 0:6, 0:6 und konnte selbst lediglich drei Punkte holen - jedoch nur dank zwei Doppelfehlern sowie einem Unforced Error ihrer auf WTA-Rang 1026 platzierten Gegnerin. Das Video von Abdelkader, die in ihren Schlägen wie eine Tennisanfängerin wirkte, ging daraufhin viral.
Der kenianische Verband erklärte weiter, man habe der Ägypterin die Teilnahme gestattet, "um ein Gleichgewicht zwischen den Spielern und den im Turnier vertretenen Nationen zu wahren". Man sehe jedoch ein, "dass sie im Nachhinein betrachtet nicht hätte spielen dürfen".
Auch der ägyptische Tennisverband meldete sich zu Wort. Gegenüber der "BBC" sagte der technische Direktor Dia Nabil Loutfy: "Wir möchten klarstellen, dass sie weder beim ägyptischen Tennisverband registriert noch in einer unserer offiziellen Spielerlisten aufgeführt ist."
In Ägypten sei man "weder direkt noch indirekt an der Nominierung, Genehmigung oder Vergabe dieser Wildcard beteiligt, und wir waren in keiner Weise an der Teilnahme der Spielerin an dem Turnier beteiligt."
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Quelle: Perform
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