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Angelique Kerber plant Tennis-Rückkehr nach Baby-Pause - Olympische Spiele 2024 als großes Ziel
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Publiziert 27/09/2022 um 11:28 GMT+2 Uhr
Angelique Kerber pausiert im Moment wegen ihrer Schwangerschaft. Doch die Deutsche will versuchen, nach ihrer Babypause "so schnell wie möglich wieder fit zu werden und auf die Tour zurückzukehren", erklärte Kerber im Interview mit "Porsche Newsroom". Ein Ziel macht die 34-Jährige dabei besonders aus: "Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris würde ich gerne noch einmal für Deutschland spielen."
Emotionale Kerber bestätigt bei Eurosport: "Ich werde zurückkommen"
Quelle: Eurosport
"Ich war ja schon in London und Rio de Janeiro dabei, und es ist schon etwas ganz Besonderes, bei so einem weltbewegenden Ereignis für sein Land zu spielen. Dieses Gefühl würde ich gerne noch einmal erleben. Bis dahin ist es ja noch etwas Zeit, ich habe also keinen Druck", meinte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin.
Allerdings will Kerber zurückkehren, "ohne irgendwas zu überstürzen. Und dann will ich auch wieder angreifen. Wenn ich was mache, dann richtig."
In dem Interview sprach die Deutsche auch über die kürzlich zu Ende gegangenen US Open, bei denen die Weltranglistenerste Iga Swiatek ihren dritten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte.
Kerber zeigte sich von der Polin beeindruckt: "Ich habe sehr viel Respekt davor, wie souverän sie sich präsentiert. Wie sie mit dem Druck und dem ganzen Trubel um ihre Person umgeht, davor kann ich nur den Hut ziehen. Sie ist ja erst 21. Ich kenne sie gut und bin gespannt, wie lange es für sie auf diesem hohen Niveau noch weitergeht."
Kerber sieht starke Konkurrenz für Swiatek
Besonders die Konstanz sei eine Stärke von Swiatek. "Sie hat in dieser Saison ja nicht nur die Grand Slams in Paris und New York gewonnen, sondern auch die Turniere in Doha, Indian Wells, Miami und Rom sowie den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart. Sie ist mental sehr stark, lässt trotz all ihrer Erfolge nie nach, sondern arbeitet immer hart weiter", so Kerber. Die Intensität, "mit der sie ihr Spiel auf dem Platz von Anfang bis Ende durchzieht, macht sie zu einer Spielerin, die nur sehr schwer zu schlagen ist".
Auch wenn die ehemalige Weltranglistenerste Swiatek zutraut, dass diese länger die Nummer eins bleibt, sieht Kerber eine mögliche Konkurrentin. "Eine Spielerin, die sich sehr gut entwickelt hat und nicht erst bei den US Open gezeigt hat, dass sie auch unter Druck konstant gut spielen kann, ist Coco Gauff. Ihr traue ich zu, schon bald auch Grand-Slam-Turniere zu gewinnen und nach der Krone zu greifen", meinte die Deutsche über die 18-Jährige, die in New York im Viertelfinale ausgeschieden war.
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