Roger Federer - Mischa Zverev äußert sich zu Abschied der Tennis-Ikone: "Tut einfach nur weh"

Roger Federer hat am Freitag mit einem emotionalen Abschied im Rahmen des Laver Cups seine glorreiche Tennis-Karriere beendet. Der Maestro bestritt ein letztes Match an der Seite seines langjährigen Wegbegleiters Rafael Nadal, ehe sich der Schweizer unter Tränen in den Ruhestand verabschiedete. Auch bei Mischa Zverev blieb kein Auge trocken, wie er im Instagram Live bei Eurosport verriet.

Große Emotionen zum Abschied: Federer umarmt und weint

Quelle: Eurosport

"Mir ging es schlecht. An dem Tag bin ich richtig, richtig spät ins Bett gegangen und musste am nächsten Tag richtig früh auf, weil ich einen Flieger erwischen musste. Ich habe nur 40 Minuten geschlafen, war komplett zerstört und hatte den ganzen Tag schlechte Laune", antwortete der Eurosport-Experte auf die Frage, ob ihn Roger Federers Abschied ebenfalls mitgenommen habe und ergänzte:
"Man kann es alles schön reden, man kann sagen, es war eine schöne Karriere, aber es tut einfach weh. Egal, wie alt er ist oder was er erreicht hat. Es tut einfach weh, so einen Abschied zu sehen, es zu verstehen und wahrzunehmen."
Der 20-malige Grand-Slam-Champion bestritt am Freitagabend im Rahmen des Laver Cups ein letztes Match im Doppel an der Seite von Rafael Nadal, ehe der Schweizer seine Familie und seine Tenniskollegen unter Tränen in den Arm nahm und sich endgültig in den Ruhestand verabschiedete.
"Roger hat gesagt, er ist nicht traurig, er ist glücklich - vielleicht war er das auch, aber wir waren das nicht. Wir waren alle traurig. Grundsätzlich waren wir glücklich, ihn auf dem Tennisplatz erleben zu dürfen, aber in dem Moment waren alle traurig, dass es vorbei war", erklärte Mischa Zverev, der darüber hinaus verriet, selbst die eine oder andere Träne verdrückt zu haben: "Klar habe ich geweint. Bei seinem ersten Wimbledon-Sieg habe ich geweint und bei seinem letzten Match auch."
Das komplette Instagram Live gibts hier zu sehen: https://www.instagram.com/tv/Ci-Y9uWKRbW/?utm_source=ig_web_copy_link
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Federer und Nadal in Tränen - die emotionalste Tennis-Szene des Jahres

Quelle: Eurosport

Federers emotionaler Moment mit Nadal bewegt Mischa Zverev

Für das emotionale Highlight des Abends sorgte der Schweizer am Freitag jedoch zusammen mit Nadal, als sie im Anschluss an ihre Partie auf der Bank nebeneinandersaßen und hemmungslos weinten. Ein Moment, der auch Zverev ergriffen hatte.
"Was noch viel schlimmer war, war das Zusammenspiel zwischen Rafa und Roger - das geht ja gar nicht. Die haben Händchen gehalten und zusammen geheult. Für jeden normalen sterblichen Menschen, der Tennis liebt, war das einfach zu viel", so der ehemalige Top-30-Spieler, der weiter ausführte:
"Ich wusste gar nicht, dass sie so eng sind. In diesem Moment ist es aber auch egal, ob es dein Feind oder dein Freund ist. Nach all dem, was du zusammen erlebt hast, verstehst du, dass es das nie wieder geben wird. Die guten, aber auch die schlechten Momente werden nie wieder passieren. Es ist einfach vorbei. Egal, ob er dein Freund ist oder nicht, das ist einfach nur traurig."

Mischa Zverev: "Für diese Legenden ist Tennis alles"

Nadal hatte am Tag nach der Verabschiedung seines langjährigen Wegbegleiters verraten, dass nun ein wichtiger Teil seines Lebens gehe. Worte, die Zverev völlig nachvollziehen könne.
"Rafa hat gesagt, dass in ihm etwas gestorben ist, denn er weiß, dass du solche Momente auf dem Tennisplatz nie mehr erleben wirst. Ich weiß nicht, wie dicke sie sind, aber in dem Moment hat jeder verstanden, dass es das jetzt war. Rafa weiß auch, dass es jetzt Roger ist und in ein paar Jahren ist es er. Sie haben gemerkt, dass die Zeit auch nicht für Legenden stehen bleibt", betonte der Ältere der beiden Zverev-Brüder.
Es würde selbst bei einem Top-50-Spieler "ein bisschen wehtun", wenn er seine Karriere beende. "Aber für diese Legenden war Tennis alles - und plötzlich hört es einfach auf", resümierte der Australian-Open-Viertelfinalist von 2017.
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Als er sich an seine Frau wendet, brechen bei Federer alle Dämme

Quelle: Eurosport

Zverev über Federer: "Dachte mir, der soll noch weiterspielen"

Ein großer Qualitätsunterschied zwischen Federer und den restlichen Spielern beim Laver Cup sei Zverev indes nicht aufgefallen.
"Wenn ich Federer sehe, kann ich nicht sagen, dass er zu alt für Tennis ist. Die Technik, die Beinarbeit, die Schläge - als ich Roger und die anderen Spieler beim Laver Cup angeschaut habe, dachte ich mir: 'Der soll noch weiterspielen, der spielt noch so schön und so gut'", schwärmte der 35-Jährige und merkte abschließend an:
"Der Körper macht aber einfach leider nicht mehr mit. Du kannst einfach nicht mehr loslaufen wie noch vor ein paar Jahren. Ich glaube, das ist auch so traurig."
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Highlights - Märchen bleibt aus: "Fedal" verliert epischen Kampf

Quelle: Eurosport

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