Laver Cup 2025: Andre Agassi mit besonderem Lob für Carlos Alcaraz - "Djokovic, Federer und Nadal in einer Person"

Carlos Alcaraz ist der Mann der Stunde: Mit seinem Finalerfolg über Jannik Sinner bei den US Open hat sich der Spanier wieder an die Spitze der Weltrangliste gezaubert. Sorge, dass den Experten die Superlative für den 22-Jährigen ausgehen, muss indes keiner haben. Im Rahmen des Laver Cup bezeichnete Andre Agassi, Kapitän von Team World, den Topstar als Mischung der Big 3 "in einer Person".

Alcaraz-Ankunft beim Laver Cup - herzliche Umarmung mit Ruud

Quelle: Eurosport

Rafael Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic dominierten das Tennis über nahezu zwei Jahrzehnte. Von der sogenannten Big 3 ist mittlerweile nur noch Djokovic aktiv - den Staffelstab mussten die Tennislegenden indes schon einige Zeit früher an die neue Generation weitergeben.
Und die trägt vor allem zwei Namen: Jannik Sinner und eben Carlos Alcaraz. Der Italiener und der Spanier teilten die letzten acht (!) Grand-Slam-Titel unter sich auf. Der bislang letzte ging an Alcaraz, der sich im Finale der US Open mit 6:2, 3:6, 6:1, 6:4 gegen Sinner durchsetzte.
Dass der 22-Jährige in aller Munde ist, überrascht eher weniger. Der Vergleich, den Andre Agassi wählte, dürfte allerdings sogar für Alcaraz nochmal ein spezieller sein.
"Wir haben eine Generation mit Novak, Roger und Rafa hinter uns und wenn man das Beste von jedem von ihnen nimmt, ist es, als hätte sich das zu einer Person vereint", sagte der US-Amerikaner über Alcaraz.

Das macht Alcaraz zu einer Mischung der Big 3

Natürlich hatte der achtfache Grand-Slam-Sieger, der aktuell das Team World beim Laver Cup (19. - 21. September live bei discovery+) als Kapitän betreut, auch eine Erklärung für seinen hochkarätigen Vergleich auf Lager.
"Er kann verteidigen wie Novak. Er hat ein feines Händchen und Gefühl wie Federer und er kann Power und Tempo wie Rafa erzeugen. Und er hat die Geschwindigkeit – offensiv und defensiv. Er hat die Leidenschaft, die ihn die ganze Zeit über motiviert. Er hat sozusagen das ganze Paket", betonte Agassi.
Die einzige Möglichkeit, die seine Gegner während des Spiels hätten, sei, dass "er auf dem Platz zu kreativ wird. Man hofft, dass er ab und zu diese Grenze überschreitet."
Der Spanier fällt mit seinen 22 Jahren genau in die Generation, die mit den Big 3 aufgewachsen ist, sie als Vorbild nahm. "Rafa war seit meiner Kindheit mein Idol, wegen seiner Herangehensweise an das Spiel. Und natürlich Roger, wegen seiner Spielweise, seinem Stil und seiner Eleganz auf dem Platz. Auch er war jemand, zu dem ich aufgeschaut habe", erklärte Alcaraz.

Alcaraz in der Night Session im Doppel

Auch Alcaraz' vorübergehender Chef Yannick Noah, Team-Kapitän der europäischen Auswahl, stimmte in die Lobeshymne mit ein: "Er ist nahezu perfekt. Sein Spiel ist für einen 22-Jährigen unglaublich: Er ist so schnell, er greift an, Vorhand, Rückhand, er ist flink. Mental ist er extrem stark, er geht nach vorne."
In der Nacht zu Samstag soll Alcaraz für Noah und seine europäischen Kollegen zum ersten Mal beim Laver Cup 2025 in San Francisco punkten: Im Doppel mit Jakub Mensik fordert der Weltranglistenerste das Duo aus Taylor Fritz und Alex Michelsen.
Zuvor eröffnen Casper Ruud und Reilly Opelka das Event ab 22 Uhr, danach trifft Mensik auf Michelsen und Flavio Cobolli auf Joao Fonseca.
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Highlights: Dominante Swiatek nimmt Auftakthürde locker

Quelle: Perform


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