Maria Scharapowa nutzte die Dopingsperre sinnvoll

2016 hieß es für Maria Scharapowa vorerst Abschied nehmen vom Profi-Tennis. Die Russin wurde für 15 Monate von der WTA Tour aufgrund eines Doping-Vergehens ausgeschlossen. Grund dafür war das Herzmittel Meldonium das der Ex-Nummer-Eins zum Verängnis wurde. Das dunkle Kapitel, dass Scharapowa in ihr Karriere-Buch schreiben musste, wusste die 31-Jährige mit einem Studium sinnvoll zu nutzen.

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Der Image-Verlust durch den Dopingskandal war dementsprechend groß, Scharapowas Kontrahentinnen auf der Tour stellten sich gegen die Russin und forderten einen Ausschluss auf Lebenszeit.
Ihr Profileben, gespickt mit langen Flugreisen, Trainingseinheiten und Turnieren, war erst einmal auf Eis gelegt.

Scharapowa besucht Harvard Business School

In der durch die Dopingsperre neugewonnenen Zeit besuchte die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Kurse der Harvard Universität im Sektor Harvard Business School im Großraum Boston, Massachusetts. Harvard zählt zu den besten Universitäten der Welt und fällt in die Kategorie der Ivy-League-Universitäten. Die Ivy League ist eine Sportliga, die gleichzeitig die besten acht Universitäten der USA stellt.
Im Gespräch mit CNBC meinte Scharapowa:
Die Art der Studienfächer war mit Bedacht gewählt. Mit ihrem neugewonnenen Wissen verschaffte sich Scharapowa mehr Knowhow für ihre eigene Süßigkeiten-Marke "Sugarpova".

Tennis bleibt trotzdem Thema

Natürlich rückte das Tennis für die Teilzeitstudentin nicht ganz in den Hintergrund. Scharapowa erzählte:
Als Ex-Nummer eins im Damentennis weiß Scharapowa wie es ist, die Beste in etwas zu sein.
Während ihrer Uni-Zeit musste sich die mittlerweile 31-Jährige mit einer neuen Rolle abfinden: "Ich war von Menschen umgeben, die älter, schlauer, weiser und erfahrener in Sachen Management waren." Dies seien die stärksten Erinnerungen an ihre Zeit in Harvard, so Scharapowa.
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