Huddleston erklärte vor einem Ausschuss des britischen Parlaments mit Blick auf Sportler aus Russland und Belarus: "Wir brauchen die Zusicherung, dass sie keine Unterstützer von Wladimir Putin sind und wir prüfen jetzt, anhand welcher Anforderungen wir entsprechende Bestätigungen bekommen könnten."
Medvedev hatte vor wenigen Tagen beim Masters in Indian Wells erklärt, er wolle "Frieden auf der ganzen Welt", betonte dabei aber auch, wie schwer es für ihn sei, sich zu politischen Themen zu äußern.
Wie die "Times" berichtet, seien Offizielle aller vier Grand-Slam-Turniere in den letzten Tagen in informellen Gesprächen um auszuloten, wie man über die aktuellen Bestimmungen der Tennisverbände hinaus strengere Regeln hinsichtlich russischer und belarussischer Tennisprofis aufstellen könnte.
Wimbledon
Insider verteidigt Medvedev: "Er ist kein Militär"
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Aktuell dürfen diese als neutrale Athleten ohne Flagge ihres Landes teilnehmen.
"Viele Länder weltweit haben beschlossen, dass sie keine Vertreter aus Russland bei Sportveranstaltungen zulassen", betonte Huddleston, der unterstrich: "Fände ich es gut, einen russischen Athleten unter russischer Fahne starten zu lassen? Nein. Wir sind dazu in Gesprächen mit dem All England Club [Veranstalter des Wimbledon-Turniers]."
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