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Nick Kyrgios, Jessica Pegula und Coco Gauff unterstützen Trash Talk: "Würde Sport interessant machen"
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Publiziert 05/04/2023 um 15:53 GMT+2 Uhr
Nick Kyrgios hat sich zu dem kürzlich diskutierten Thema Trash Talk im Tennis geäußert. Der Australier, der für seine Spielereien aber auch Ausraster auf dem Tennis-Court bekannt ist, reagiert auf den Vorschlag von Jessica Pegula und Coco Gauff, Trash Talk zwischen den Profis zu erlauben. Die beiden Spielerinnen hatten in einem Interview mit "WTA Insider" die strengen Regeln auf der Tour beklagt.
Nick Kyrgios
Fotocredit: Getty Images
"Ich würde es nicht persönlich nehmen. Ich habe in meiner Kindheit auch andere Sportarten betrieben, ich habe Basketball gespielt und war Leichtathletin. In diesen Sportarten wird viel gequatscht und ich war das einzige Mädchen in der Jungenmannschaft. Ich habe etwas abbekommen und du musstest zurückschlagen. Und jeder, der meinen Vater kennt ... er wäre so sehr für Trash Talk", erklärte Gauff in Miami.
Jessica Pegula, die zusammen mit Gauff den Doppelwettbewerb in Miami gewann, pflichtete ihr bei: "Mein Trainer hat das Gleiche gesagt."
Ein Problem im Hinblick auf Trash Talk sieht Gauff dagegen in den sozialen Medien, wo auch kleine Dinge schnell groß aufgeblasen würden.
"Wenn du jemanden von der anderen Seite des Tennisplatzes aus anschreist, wissen alle Zuschauer, der Schiedsrichter und Twitter davon. Wenn das ein oder zwei Mal passiert, ist es schon eine große Sache. Ich wünschte, es wäre nicht so", bemängelte die US-Amerikanerin und zog einen Vergleich: "Im Basketball kann man viel Mist reden, ohne dass es jemand hört."
Gauff: "Solange man es nicht persönlich nimmt ..."
"Es könnte hier und da mehr Geplänkel geben", wünscht sich Gauff und fügte hinzu: "Solange man es nicht persönlich nimmt. Beim Basketball gehen die Jungs auch aufeinander los und gehen danach noch etwas trinken."
"Ich denke, das würde den Sport interessant machen. Ich denke, es würde mehr Fans anlocken. So ziemlich jede andere Sportart hat so etwas. Im College-Tennis wird viel gequatscht", erklärte die 19-Jährige.
Kyrgios schaltet sich in Debatte ein
Rückmeldung bekamen Gauff und Pegula von Nick Kyrgios, der sich via Twitter zu Wort meldete. "Lol, das wollen sie nicht", schrieb er als Antwort auf das Interview des Duos mit "WTA Insider" und meinte damit, dass die WTA wohl kaum ein Interesse an Trash Talk haben würde.
Kyrgios ist kein Unbekannter in Sachen Trash Talk auf dem Tennisplatz. Der quirlige Australier wurde 2015 von der ATP zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt, nachdem er Stan Wawrinka erzählt hatte, dass seine Freundin ihn mit einem anderen Tennisspieler betrüge.
Dazu sorgte der Showman immer wieder mit Ausrastern für viel Aufsehen.
Tiafoe fordert Regeländerung
Zuletzt hatte Francis Tiafoe bereits Regeländerung im Tennis-Sport gefordert. Demnach sollten die strikten Umgangsformen während eines Matches gelockert werden. "Ich denke, die Fans sollten rein und rausgehen, sich bewegen und sprechen dürfen", sagte der 25-Jährige bei "forbes.com".
Besonders dem jüngeren Publikum könne mit Veränderungen der Tennis-Sport schmackhaft gemacht werden. Tiafoe seinerseits erhielt damals wieder Unterstützung von Kollegin Eugene Bouchard.
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'That's life - injuries are part of the sport' - Kyrgios reacts to pulling out of Australian Open
Quelle: Eurosport
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