Nick Kyrgios positiv auf Kokain getestet: Boris Becker von Doping-Nachricht "irgendwie nicht überrascht"

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Der Dopingfall um Nick Kygrios beschäftigt weiter die Tennis-Szene. Auch Boris Becker hat eine eindeutige Meinung zu dem positiv auf Kokain getesteten Australier. Im gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic erklärte der 58-Jährige: "Überrascht hat mich das irgendwie nicht." Becker merkte allerdings auch an: "Wir sind alle Menschen. Wir machen Fehler. Erstmal hoffe ich, dass er sich erholt."

Nick Kyrgios ist vorläufig gesperrt

Fotocredit: Getty Images

"Drogen haben im Sport nichts zu suchen, gerade bei jungen Menschen. Er ist erst 31. Ich hoffe, dass er mit der Hilfe seiner Freunde wieder zu sich findet. Er hat den Weg in den letzten Jahren ein bisschen verloren", ergänzte der sechsmalige Grand-Slam-Champion.
Vor einer Woche hatte der positive Dopingtest von Kyrgios für Schlagzeilen gesorgt. Der Wimbledon-Finalist von 2022 wurde daraufhin vorläufig gesperrt. Kyrgios erklärte zudem, er werde sich zunächst zurückziehen und entschuldigte sich für sein Verhalten.
In den vergangenen Jahren war der Australier durch seine lautstarke Meinung in anderen Dopingfällen im Tennis aufgefallen. Becker meinte daher: "Er kann sich nicht über Kritik beschweren. Er hat ziemlich ausgeteilt, als Sinner den Dopingfall hatte. Auch Simona Halep äußerte sich und sprach von Karma."
Die Rumänin, die wegen einem Dopingvergehens selbst rund neun Monate gesperrt und von Kyrgios hart attackiert worden war, teilte bei Instagram eine vielsagende Nachricht, ohne allerdings den Namen des 31-Jährigen zu erwähnen.

Becker über Kyrgios: Jeder hat zweite Chance verdient

Für Becker stellte sich zudem die Frage, wann genau Kyrgios bei dem Turnier auf Mallorca positiv getestet wurde. "Hat er es vor dem Match genommen, dann wird er für mindestens zwei Jahre gesperrt. Oder war es nach dem Match und damit nicht während eines Turniers. Dann ist die Strafe milder."
Aus Sicht der deutschen Tennis-Legende habe jedoch jeder "eine zweite Chance verdient - auch Nick Kyrgios. Man muss ihn jetzt in Ruhe lassen. Er hat die ganze Schuld auf sich genommen. (...) Das sollte man respektieren."
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Quelle: Perform


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