"Djokovic bricht ständig zusammen": Stubbs äußert Zweifel am Rekord-Champion - der sagt Masters in Paris ab

Die frühere Doppel-Weltranglistenerste Rennae Stubbs sieht es kritisch, sollte Novak Djokovic seine historische Karriere noch über lange Zeit fortsetzen soll. Für den Grand-Slam-Rekordchampion gebe es "keinen Grund mehr weiterzuspielen", sagte die Australierin in ihrem Podcast und bezog sich bei ihren Worten auf die körperlichen Probleme, die den Serben in diesem Jahr immer wieder heimsuchten.

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Quelle: Perform

"Er bricht einfach ständig zusammen", betonte Stubbs und führte aus: "Novak sieht einfach nicht mehr so aus, als hätte er gegen einige dieser Spieler noch genug zu bieten."
Am Dienstagabend gab der 38-Jährige via "Instagram" bekannt, dass er nicht beim Masters in Paris antreten werde. Damit verpasst der Serbe das letzte ATP-1000-Turnier des Jahres. Gründe für seine Absage nannte er nicht.
Hatte Djokovic in den vergangenen beiden Jahren bei den Grand-Slam-Turnieren dem neuen Spitzen-Duo der Tennis-Welt, Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, den Vortritt lassen müssen, musste er zuletzt auch gegen vermeintliche Underdogs durchaus bittere Niederlagen hinnehmen.
So unterlag er vor knapp zwei Wochen beim Shanghai-Masters im Halbfinale dem Qualifikanten und späteren Überraschungssieger Valentin Vacherot - körperlich sichtlich angeschlagen. Die Partie war ein Sinnbild immer wiederkehrender Probleme bei Djokovic.
Novak Djokovic sagt für Paris 2025 ab // Screenshot: instagram.com/djokernole

Novak Djokovic sagt für Paris 2025 ab // Screenshot: instagram.com/djokernole

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Wie gut ist Djokovic noch?

"Er ist der größte Spieler aller Zeiten, er hält alle Rekorde", hob Stubbs in ihrem Podcast hervor: "Aber irgendwann, und darüber spreche ich schon seit Monaten, vielleicht sogar seit ein oder zwei Jahren, holt dich Vater Zeit ein."
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Rennae Stubbs ist skeptisch mit Blick auf Novak Djokovic.

Fotocredit: Getty Images

Der "Djoker" spiele nicht mehr so gut wie früher, als er viele große Turniere und wichtige Matches gewonnen habe, sagte Stubbs: "Und irgendwann holt es dich ein und du fragst dich: Wie lange wird er das noch machen?"
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin im Doppel betonte, dass sie hoffe, sich zu irren. Sie wolle Djokovic weiterspielen sehen, so Stubbs.

Stubbs: "Ich frage mich einfach, ob …"

"Aber ich frage mich einfach, ob er wirklich bis zu den French Open und Wimbledon weitermachen will. Das sind im Grunde genommen noch neun Monate. Wird er also wieder hart trainieren und Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und all diese Turniere spielen, nur um bei den French Open dabei zu sein?", warf die 54-Jährige die Frage nach Djokovics Saisonkalender auf.
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Quelle: SNTV

Djokovic, so Stubbs, werde nicht versuchen, ein weiteres 500er- oder Masters-Turnier zu gewinnen, er habe alle Rekorde gebrochen. Die Karriere noch lange fortzusetzen, hält sie offenbar nicht für sinnvoll, denn: "Ich denke einfach, dass es mental eine enorme Belastung ist."

Vorbilder: LeBron James und Cristiano Ronaldo

Ein baldiges Karriereende hatte Djokovic selbst allerdings erst vor wenigen Tagen ausgeschlossen.
Am Rande des Six Kings Slam in Saudi-Arabien sagte er im Gespräch mit Basketball-Legende Shaquille O'Neal, dass "Langlebigkeit" eine seiner größten Motivationen sei: "Und ich möchte unbedingt sehen, wie weit ich kommen kann."
Im Austausch mit O'Neal nannte Djokovic dabei Vorbilder aus anderen Sportarten. LeBron James sei mit 40 Jahren in der NBA "immer noch stark dabei", ebenso wie Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo. Und so unterstrich Djokovic: "Ich möchte weitermachen."
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Quelle: Perform


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