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Novak Djokovic - Mischa Zverev erklärt in das Gelbe vom Ball: So reagierte der Serbe auf sein Aus in Monaco
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Publiziert 20/05/2022 um 09:36 GMT+2 Uhr
Beim Masters in Monaco scheiterte Novak Djokovic im April bereits in seinem Auftaktmatch am Spanier Alejandro Davidovich Fokina 3:6, 7:6, 1:6. Doch anders als andere Topspieler, die sich früh aus einem Turnier verabschieden, blieb der 34 Jahre alte Serbe auf der Anlage. Das verrät Mischa Zverev im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball und adelt den Weltranglistenersten: "Wie vom anderen Stern."
Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
Novak Djokovic musste bei seinem Comeback beim Masters in Monaco gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina früh die Segel streichen. Mit 3:6, 7:6 (7:5), 1:6 zog der Weltranglistenerste gegen den 22-Jährigen den Kürzeren, spielte 45 Unforced Errors und agierte über weite Strecken passiv.
"Hier in Monte Carlo hat er das Turnier wirklich nicht gut gespielt und hat in der ersten Runde verloren", sagt Mischa Zverev im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball mit Matthias Stach und Barbara Rittner. Allerdings hatte sich die schwache Vorstellung des Belgraders offenbar im Vorfeld schon angekündigt, wie der 34-Jährige nun andeutet.
"Vor dem Turnier hatte er mit meinem Bruder trainiert", verrät Mischa Zverev, "da sah er wirklich langsamer als sonst aus. Seine Schläge waren auch nicht so gut platziert." Doch nach dem frühen und enttäuschenden Aus im Fürstentum zeigte der Belgrader eine ungewohnte Reaktion.
"Normalerweise siehst du die Topspieler nachdem sie verloren haben nicht mehr auf der Anlage. Die sind weg. Die trainieren entweder woanders, fahren nach Hause, aber die wirst du nicht mehr auf der Turnieranlage sehen", erklärt die ehemalige Nummer 25 der Weltrangliste.
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Novak Djokovic geht als Favorit in die French Open
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Zverev erkennt den "Hunger"
Nicht so Djokovic. "Er war ein, zwei Tage später auf der Anlage, zwar auf dem letzten Platz ganz hinten, hat dort aber trainiert", sagt Mischa Zverev im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball. Ein deutliches Signal an die Konkurrenz: "Er ist hungrig. Er will jetzt wirklich noch mal sein Spiel verbessern."
Dabei sei dem Titelverteidiger der French Open (ab 22. Mai live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn) egal gewesen, dass parallel andere Zuschauer auf der Anlage waren oder noch Matches liefen. "Er hatte ein Ziel vor Augen, er muss sich verbessern. Und das hat jetzt ein paar Wochen gedauert", erklärt Mischa Zverev.
Doch pünktlich zu Roland Garros scheint Djokovic in Form zu sein. Beim Masters in Rom - in Abwesenheit von Rafael Nadal und Carlos Alcaraz - dominierte der 34-Jährige, gewann das Turnier ohne einen einzigen Satzverlust und schlug Stefanos Tsitsipas im Finale 6:0, 7:6 - erreichte im Halbfinale zudem die beeindruckende Marke von 1000 Siegen auf der ATP Tour.
Djokovic in Paris "besonders gefährlich"
"Das ist auch ein kleines Statement", so Zverev, der Djokovic adelte: "Er ist wirklich ein Spieler wie kein anderer, der seinen Körper und sein Spiel wirklich sowas von in und auswendig kennt. Das ist wie vom anderen Stern."
Und auch Rittner deutete an, was sie dem 20-fachen Grand-Slam-Champion in der französischen Hauptstadt zutraut. "Er ist wieder in Form, das hat er beeindruckend unter Beweis gestellt", sagt die 49 Jahre alte Krefelderin. Sie habe Djokovic "beweglich wie eh und je" erlebt, aber allen voran "vom Kopf her frisch".
Dabei kommt ihm zugute, dass er in dieser Saison aufgrund seines Impfstatus und einer Ellenbogenverletzung nicht allzu viele Spiele absolviert hat. Gerade das, so Rittner, macht ihn bei der Mission Titelverteidigung in Paris "besonders gefährlich".
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Roland-Garros : Mats comparing Djoko Alcaraz Preparation Ahead of Roland Garros
Quelle: Eurosport
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