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Patrick Mouratoglou fühlt sich mitschuldig für Dopingsperre von Simona Halep: "Ich fühle mich verantwortlich"
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Publiziert 04/11/2023 um 13:47 GMT+1 Uhr
Patrick Mouratoglou hat eingestanden, dass er sich für die Dopingsperre mitschuldig fühlt, die Simona Halep von der ITIA (International Tennis Integrity Agency) auferlegt wurde. "Ich fühle mich verantwortlich für das, was passiert ist, weil es mein Team ist", sagte der Coach der Topspielerin. Gleichzeitig ist er positiv gestimmt, dass die Sperre bald aufgehoben werden könnte.
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Quelle: Eurosport
"Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft von Simona Halep betrifft, denn sie hat sich mit dem CAS an ein unabhängiges Gericht gewandt. Wir konnten feststellen, woher die Kontamination stammt", erklärte der ehemalige Erfolgscoach von Serena Williams in einem Video auf seinem Instagram-Kanal.
Dem Franzosen zufolge könne Haleps Team im Verfahren vor dem Sportgerichtshof nachweisen, dass die verbotene Substanz Roxadustat nur durch eine Verunreinigung in ihren Körper gekommen sei, wobei die Quelle seiner Aussage nach Kollagen war, das er ihr empfohlen hat.
"Wir haben ihr vorgeschlagen, Kollagen zu nehmen, und wir haben ihr das Kollagen besorgt", nahm 53-Jährige seinen Schützling in Schutz und zeigte sich zudem mitverantwortlich für die Situation der Spielerin: "Ich fühle mich verantwortlich für das, was passiert ist, weil es mein Team ist."
Halep war bei den US Open 2022 positiv auf Roxadustat getestet worden und wurde in Folge von allen sportlichen Wettkämpfen ausgeschlossen.
Halep legt beim CAS Berufung ein
Vor einigen Wochen wurde die Rumänin dann schlussendlich von der ITIA wegen "vorsätzlicher" Verstöße gegen das Anti-Doping-Programm mit einer vierjährigen Sperre belegt.
Die ehemalige Weltranglistenerste beteuert weiterhin ihre Unschuld und hat nun beim CAS (Court of Arbitration for Sport) Berufung eingelegt, um die Strafe zu reduzieren.
Mouratoglou: Halep ein unschuldiges Opfer
Mouratoglou sieht Halep als unschuldiges Opfer, das nie absichtlich gedopt hat. "Dieses Kollagen war zufällig kontaminiert, das konnte man nicht wissen", stellte sich der Coach vor seine Athletin.
Dazu warnt der Franzose vor weiteren Sperren im Tenniszirkus: "Es hat mir die Augen geöffnet, dass jeder Sportler schon morgen kontaminiert sein kann, denn das passiert offenbar immer häufiger. Wir reden hier über extrem niedrige Mengen von etwas. Es hat keinerlei Auswirkungen, aber man hat zufällig etwas in seinem Körper, das dort nicht hingehört."
Die ITIA hatte allerdings in ihrer Begründung betont, die bei Halep festgestellten Werte seien nicht durch die Verwendung eines kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels erklärbar. Zudem wurde Halep auch wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass gesperrt, auf die Mouratoglou keinen Bezug nahm.
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