Federer-Trainer Lüthi sieht Trainingspause gelassen

Zahlreiche Tennis-Profis versuchen die aktuelle Saisonunterbrechung durch die Coronavirus-Pandemie dazu zu nutzen, um sich mit hartem Training für einen höchstwahrscheinlich intensiven Herbst vorzubereiten. Roger Federer hingegen verkündete zuletzt, nicht zu trainieren, da er keinen Grund sehe, zum Schläger zu greifen. Dabei hat der Maestro die volle Unterstützung seines Trainers Severin Lüthi.

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In einem "Tennis Channel"-Gespräch mit Ex-Profi Paul Annacone, der selbst Federer zusammen mit Severin Lüthi von 2010 bis 2013 trainierte, sagte Lüthi: "Roger muss sich keinen Stress machen, zu trainieren. Er hat es nicht nötig, aktuell Bälle zu schlagen."
Zu Beginn der Saison-Unterbrechung glänzte Federer mit kleinen Tennis-Tricks und mit einer Home-Challenge an einer Wand. Wirkliches Training war das nicht. Lüthi dazu: "Das macht er nur zum Spaß."

Federer-Trainer hat keine Sorgen vor Trainingsrückstand

Aus Sicht des Trainers müsse sich Federer aber auch keine Sorgen machen, wenn er momentan nicht seriös trainiert. Lüthi merkte zudem an: "Außerdem kommt er auch von seiner Knieoperation zurück."
Der Rekord-Grand-Slam-Sieger hatte sich Ende Februar am rechten Knie operieren lassen und hätte daher sowieso zahlreiche Turniere im Frühling und wahrscheinlich auch die ursprünglich für Ende Mai vorgesehenen French Open verpasst.
Angst vor einem Trainingsrückstand hat Lüthi trotz der aktuellen Pause bei seinem Schützling jedoch nicht: "Wenn wieder Turniere angesagt sind, bleibt immer noch genügend Zeit."
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