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Simona Halep gesteht mentale Probleme nach Finalpleite bei French Open 2017: "Konnte mich drei Monate nicht freuen"
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Publiziert 14/04/2022 um 13:05 GMT+2 Uhr
Simona Halep verlor vor ihrem ersten Titel bei den French Open 2018 drei Grand-Slam-Finals. Im Interview mit "Top Court" gestand die Rumänin nun, wie ihr diese Zeit zusetzte. Über das French-Open-Endspiel 2017 gegen Jelena Ostapenko, das sie 6:4, 4:6, 3:6 verlor, meinte Halep: "Ich führte das Match an, es war der deprimierendste Moment für mich, drei Monate lang konnte ich mich nicht freuen."
Simona Halep
Fotocredit: Getty Images
Sie sei teilweise "im Schlaf weinend" aufgewacht, gestand die mittlerweile zweimalige Grand-Slam-Siegerin: "Ich hatte keinen Spaß mehr."
"Ich wusste, dass ich es in meinen Händen hatte. Ich lag vorne und habe das Spiel verloren. Aber ich wusste, dass ich weiter arbeiten musste. Am nächsten Tag habe ich das Training nicht aufgegeben. Ich bin auf den Platz gegangen und habe hart gearbeitet", erklärte Halep.
Neben dem Endspiel in Roland Garros 2017 verlor die Rumänin auch die Grand-Slam-Finals gegen Maria Sharapova (French Open 2014) und Caroline Wozniacki (Australian Open 2018).
Nach ihrer Niederlage gegen die Dänin in Down Under ging sie jedoch deutlich zuversichtlicher in die Zukunft, wie Halep verriet. "Ich habe sehr gut gespielt, es ging also nicht um mein Spiel. Es lag nicht an mir, dass ich das Match verloren habe", sagte die ehemalige Nummer eins.
Halep zweifelt nicht am Erfolg
"Die Gegnerin war am Ende ein bisschen besser, stärker. Und dann habe ich wirklich daran geglaubt, dass der Tag kommen wird, und ich habe einfach weiter gearbeitet. Das nächste Grand-Slam-Turnier, das ich gespielt habe, habe ich gewonnen", so Halep.
Nach dem Erfolg in Paris 2018 folgte ein Jahr später noch der Triumph in Wimbledon. Dort bezwang die Rumänin im Finale Serena Williams glatt 6:2, 6:2. Ihren letzten Turniersieg konnte Halep Anfang Januar in Melbourne einfahren. Beim Vorbereitungsturnier für die Australian Open siegte sie gegen die Russin Veronika Kudermetova.
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