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Simona Halep reagiert auf Dopingvorwürfe: Grand-Slam-Siegerin durchlebt "schlimmsten Albtraum"
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Publiziert 20/05/2023 um 12:56 GMT+2 Uhr
Simona Halep hat sich zu den jüngsten, neuen Dopingvorwürfen geäußert und ihre Sichtweise in einem emotionalen Statement dargelegt. "Seit dem 7. Oktober, als ich von der ITIA wegen Dopingverdachts angeklagt wurde, erlebe ich den schlimmsten Albtraum meines Lebens", schrieb die Rumänin auf Instagram. Halep fühlt sich von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) ungerecht behandelt.
Simona Halep wehrt sich gegen die Vorwürfe
Fotocredit: Getty Images
"Mein Name wurde nicht nur auf die schlimmste Art und Weise beschmutzt", führte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin aus.
"Vielmehr sehe ich mich ständig damit konfrontiert, dass die ITIA aus einem mir unverständlichen Grund versucht, meine Schuld zu beweisen, obwohl ich nie auch nur daran gedacht habe, eine illegale Substanz zu nehmen."
Halep ist wegen einer positiven Dopingprobe bereits seit Oktober 2022 vorläufig gesperrt. Bei der 31-Jährigen war bei einem Test im Rahmen der US Open in A- und B-Probe die unter anderem bei Nierenproblemen eingesetzte verbotene Substanz Roxadustat nachgewiesen worden.
Diese erhöht die Anzahl der roten Blutkörperchen und führt ähnlich wie EPO zu einer besseren Sauerstoffversorgung. Nun stellte die ITIA "Unregelmäßigkeiten im Biologischen Pass" der Rumänin fest, wie die Organisation am Freitag mitteilte.
Halep: "Mein Blut ist absolut normal"
Halep beteuert in ihrem Statement, dass sie "Opfer einer Kontamination" geworden sei. "Aber jetzt kamen sie mit einer so genannten nicht normalen Entwicklung meines Blutes um die Ecke. Drei renommierte Experten, die meine Bluttests untersucht haben, haben bewiesen, dass mein Blut absolut normal ist", erklärte die 31-Jährige.
"Ich fühle mich hilflos angesichts solcher Schikanen und der Motivation, mir etwas nachzuweisen, was ich nie getan habe", so Halep. "Noch einmal: Mein ganzes Leben lang war ich gegen jede Art von Betrug. Das entspricht nicht meinen Werten."
Nun hofft sie darauf, dass sie die Möglichkeit erhalte, sich vor Gericht zu verteidigen, "um meine Unschuld zu beweisen".
Eine Anhörung zum ersten Dopingfall ist für den 28. Mai geplant.
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(mit SID)
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