Besser als Jannik Sinner und Carlos Alcaraz: Iga Swiatek in eigener Preisgeld-Liga - knackt sie die 100 Millionen?

Mit ihrem Titel-Hattrick in Roland-Garros, dem vierten Triumph bei den French Open in den vergangenen fünf Jahren, hat sich Iga Swiatek zur Sandplatzkönigin aufgeschwungen. Doch nicht nur das: Auch mit Blick auf die Preisgeldliste dieser Saison sitzt die Polin auf dem Thron - und zwar ATP/WTA-übergreifend. Denn selbst Jannik Sinner und Carlos Alcaraz können mit der 23-Jährigen nicht mithalten.

Zum dritten Mal in Folge: Swiatek bekommt den Pokal in Paris

Quelle: Eurosport

Das halbe Jahr ist fast rum, und eins vorweg: Für Novak Djokovic reicht es im kombinierten Ranking nicht einmal für die Top Ten.
Der am Knie verletzte "Djoker", der in diesem Jahr noch titellos ist und dessen Wimbledon-Teilnahme nach seiner Meniskus-OP in den Sternen steht, liegt mit bislang eingespielten 1,85 Millionen US-Dollar nur auf Platz 15.
Während der 37-jährige Serbe in dieser Saison nicht wirklich in Tritt kommt, läuft es für die WTA-Weltranglistenerste weitaus besser. Mit fünf Titeln in 2024 ist Iga Swiatek auf der Frauen-Tour eine Klasse für sich, nach ihrem Erfolg in Paris hat die Polin ihren komfortablen Preisgeld-Vorsprung auf die Verfolgerinnen und Verfolger weiter ausgebaut.
Bereits 6,68 Millionen US-Dollar konnte Swiatek eintüten - und damit etwa 70 Prozent dessen, was sie in den beiden Jahren zuvor jeweils gewonnen hatte.
Denn sowohl 2022 als auch 2023 hatte die Sandplatzkönigin rund 9,9 Millionen US-Dollar verdient. Und Swiatek ist auf dem besten Weg, diese Summen zu übertreffen.

Schon Neunte der ewigen Bestenliste

Erst 23 Jahre ist Swiatek alt, doch schon jetzt reiht sie sich mit ihrem Karriere-Preisgeld ein in die Liste der größten Tennisspielerinnen der Geschichte.
Schon vor ihrem diesjährigen French-Open-Triumph gegen die Italienerin Jasmine Paolini, der ihr 2,4 Millionen US-Dollar einbrachte, lag die Rechtshänderin bei den Frauen innerhalb der Allzeit-Top-Ten. Mit nun insgesamt 31.484.977 US-Dollar Preisgeld rangiert sie auf Position neun, einen Platz hinter Angelique Kerber (32.368.813).
Nur noch knapp zehn Millionen fehlen Swiatek auf die zweitplatzierte Venus Williams (42.648.697). Spielt sie so weiter wie zuletzt, könnte sie die US-Amerikanerin vielleicht schon im nächsten Jahr überholen.
Bis zum ersten Platz der ewigen Bestenliste ist es allerdings noch ein langer Weg. Denn die vor zwei Jahren zurückgetretene Serena Williams setzte bis dato unerreichte Maßstäbe - mit einem Karriere-Preisgeld von 94.816.730 US-Dollar.

Knackt Swiatek die 100 Millionen?

Seit mittlerweile 21 Partien ist Swiatek in Roland-Garros ungeschlagen, vier French-Open-Titel hat sie bereits in der Tasche. Dass es noch deutlich mehr werden, denken viele - und damit noch mehr Preisgelder.
"Sie kann noch fünf, sechs, sieben weitere Titel gewinnen, denn ihr Spiel ist sehr modern", sagte French-Open-Experte Mats Wilander im Eurosport-Interview: "Sie spielt mit viel Spin und einer enormen Schlägergeschwindigkeit, deshalb ist sie fast unschlagbar."

Besser als Alcaraz und Sinner

Das ist Zukunftsmusik, doch schon setzt Swiatek Bestmarken - und stellt damit selbst den neuen ATP-Weltranglistenersten Jannik Sinner und French-Open-Champion Carlos Alcaraz in den Schatten.
Im kombinierten Preisgeld-Ranking 2024 nämlich reichen Sinners 5,16 Millionen US-Dollar nur für Rang zwei, Alcaraz (4,52 Millionen) hingegen ist lediglich Vierter. Dazwischen liegt Alexander Zverev mit 4,63 Millionen US-Dollar.
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Top 5 Shots from the final day of the French Open featuring Alcaraz brilliance

Quelle: Eurosport


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