Trennung von Carlos Alcaraz - Juan Carlos Ferrero spricht über Gründe: "Bestimmte Dinge konnte ich nicht akzeptieren"
Publiziert 27/12/2025 um 16:00 GMT+1 Uhr
Kurz vor Weihnachten sorgte die überraschende Trennung von Carlos Alcaraz und seinem langjährigen Erfolgstrainer Juan Carlos Ferrero für Schlagzeilen. Mit etwas Abstand sprach der 45-Jährige im spanischen Radio über die Gründe für das Aus nach sieben gemeinsamen Jahren. "Mit jedem Tag, der vergeht, kann ich es ein bisschen besser verkraften", sagte Ferrero gegenüber "RNE".
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Quelle: Eurosport
Es sei "eine Überraschung für alle" gewesen, so der French-Open-Sieger von 2003. "Ich erhalte sehr viel Unterstützung. Ich glaube, die Leute haben erkannt, welche Arbeit geleistet wurde und welches Vermächtnis hinterlassen wird."
Weshalb es zur Trennung von Alcaraz kam, erläuterte Ferrero in der Radio-Sendung ebenfalls. "Ich war mit einigen Punkten des neuen Vertrags nicht einverstanden, habe dies zum Ausdruck gebracht und wir konnten keine Einigung erzielen. Ich bleibe meinen Werten und Überzeugungen treu", meinte der Spanier.
Es gebe "bestimmte Dinge, die ich so, wie ich bin, nicht akzeptieren konnte", so Ferrero weiter. Ein Abschied sei jedoch nicht sein Wunsch gewesen. Der Vertrag werde jedes Jahr neu verhandelt, erklärte der ehemalige Weltklasse-Spieler. Änderungen seien nicht ungewöhnlich und man habe sich bisher immer einigen können.
Doch dieses Mal kam es nicht dazu. Die Trennung habe er daher "nicht erwartet. Das Jahr verlief sehr gut. Ich hatte weder mit ihm noch mit seinem Umfeld irgendwelche Streitigkeiten."
Ferrero traut Alcaraz große Erfolge zu
Ein perönliches Gespräch zwischen ihm und Alcaraz habe es noch nicht gegeben, gestand der 45-Jährige. Zunächst will Ferrero etwas Zeit verstreichen lassen, um die Wogen zu glätten. "Später werde ich mich mit ihm in Verbindung setzen, um mit ihm zu sprechen und sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist."
Denn trotz der Trennung glaubt der Spanier weiter an seinen ehemaligen Schützling. "Carlos wird nicht untergehen, die Menschen in seinem Umfeld sagen ihm klar und deutlich, was Sache ist", sagte Ferrero. "Ich glaube, dass er den richtigen Weg einschlagen wird."
Der spanische Tennis-Trainer rechnet auch bei den Australian Open (ab 18. Januar live bei Eurosport) mit dem 22-Jährigen. Alcaraz sei "mehr als bereit, das Turnier zu gewinnen" - obwohl die Vorbereitung natürlich "nicht ideal" sei.
Seine eigene Zukunft ließ Ferrero offen. "Nach sieben langen Jahren muss man sich ausruhen. Ich möchte Zeit zu Hause mit meiner Familie verbringen und abschalten, um neue Inspiration zu finden, falls Projekte kommen, die mich motivieren."
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Quelle: SNTV
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