US Open 2021: Andrea Petkovic unterliegt Garbiñe Muguruza trotz kämpferischer Leistung in Runde zwei

Andrea Petkovic ist bei den US Open 2021 in der 2. Runde an der zweifachen Grand-Slam-Siegerin Garbiñe Muguruza gescheitert. Die 33 Jahre alte Weltranglisten-64. verlor trotz ansprechender Leistung 4:6, 2:6. Gegen die in New York an Neun gesetzte Spanierin ließ Petkovic immer wieder ihr Können und vor allem ihren Kampfgeist aufblitzen. Muguruza spielte jedoch deutlich konstanter als die Deutsche.

Andrea Petkovic bei den US Open 2021

Fotocredit: Getty Images

Andrea Petkovic setzte sich eine Stunde nach dem Aus gegen die "taffe Olle" Garbine Muguruza auf das Podium der US Open und sprudelte schon wieder vor Tatendrang.
"Ich bin vom Platz und hatte gleich zehn Sachen im Kopf, an die ich morgen mit meinem Trainer rangehe", sagte die 33-Jährige.
Ein Karriereende, dem die einstige Weltranglistenneunte schon ganz nahe schien, wirkt plötzlich noch ein ganzes Stück entfernt.
"Ich bin 33, das ist noch kein Alter, man sieht es bei Novak Djokovic", sagte Petkovic, ihr Körper müsse weiter mitmachen: "Momentan fühle ich mich fit und fühle mich sehr nah dran. Solange meine Leidenschaft da ist und ich mental so bin wie momentan, möchte ich auf jeden Fall weiterspielen."
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Highlights: Muguruza einen Tick zu gut für Petkovic

Quelle: Eurosport

Petkovic hält phasenweise gut mit

Zuvor hatte die Darmstädterin auch gegen ihre spanische Freundin Muguruza, eine zweimalige Grand-Slam-Siegerin, gezeigt, dass sie mithalten kann.
Petkovic verpasste mit einer 4:6, 2:6-Niederlage gegen die Weltranglistenzehnte zwar eine Überraschung und damit auch den Drittrundeneinzug, doch das Ergebnis war klarer als die Partie.
Ihr Match beschrieb Petkovic als "hochklassig, bei dem sie in den entscheidenden Phasen die bessere Spielerin war".
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Grandioser Volley-Stopp: Petkovic kämpft sich ins Match hinein

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Karriereende nochmal verschoben

Petkovic hatte das Grand-Slam-Gefühl einmal mehr genossen. Ursprünglich hatte sie schon für 2020 das Ende ihrer Karriere avisiert, doch dann kam Corona und die Sportlerin wollte so, ohne Matches vor Zuschauern, nicht aufhören. Nun, da das Tennisjahr 2021 aufs Ende zugeht, ist das Multitalent trotz des Ausscheidens wieder dran, kann mithalten.
Das zeigte sie auch gegen Muguruza im Louis-Armstrong-Stadium. Die Viertelfinalistin von 2011 konnte durchaus an ihre überzeugenden Leistungen der Vorwochen anknüpfen und machte es der kraftvollen Spielerin, die sie aus vielen gemeinsamen Trainingseinheiten gut kennt, nicht leicht.
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Petkovic verabschiedet sich in New York und freut sich auf Burger und Bier

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"Sie ist eine taffe Olle und hat einfach Bumms", hatte Petkovic vor dem Match von ihrer Gegnerin geschwärmt. In den besonderen Umständen der von starken Corona-Einschränkungen betroffenen Australian Open hatten sie sich im Frühjahr näher kennengelernt. Die Chemie passte sofort und beide trainieren nun regelmäßig miteinander.
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Rittner-Analyse: Darum war Muguruza eine Nummer zu groß für Petkovic

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Petkovic läuft zweimal Rückstand hinterher

Für Petkovic sind die "wahnsinnig intensiven" Einheiten ein Grund für ihren Aufschwung der vergangenen Wochen. Sie erreichte in Hamburg das Finale und schaffte dann im rumänischen Cluj-Napoca nach sechs Jahren wieder einen Turniersieg. Entsprechend groß war ihr Selbstvertrauen.
Gegen Muguruza musste sie jedoch in beiden Sätzen einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen. Während Petkovic im ersten Durchgang fast ausgleichen konnte, schaltete Muguruza im zweiten Satz noch einen Gang hoch und ließ die weiter kämpfende Deutsche nicht mehr herankommen.
Petkovic, die parallel zur Tenniskarriere auch als TV-Journalistin arbeitet, nimmt es als Ansporn, sich weiter zu verbessern.
(mit SID)
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Petkovic wehrt drei Satzbälle ab - und hat dann großes Pech

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