Noch vor zwei Wochen war Emma Raducanu nur ausgewählten Tennisfans bekannt, nun ist ihr Gesicht überall zu sehen, auf der Met Gala erstrahlte sie bereits im Scheinwerferlicht.
Auslöser für ihren kometenhaften Aufstieg ist der historische Sieg bei den US Open, bei denen sich die 18-Jährige durch die Qualifikation bis ins Finale spielte und im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust blieb.
Viele prognostizieren nun bereits, dass Raducanu der nächste helle Stern am Sporthimmel sein könnte. Die in Kanada geborene Britin, deren Eltern rumänische und chinesische Wurzeln haben, scheint sich durch ihre sympathische Art und ihre Optik perfekt vermarkten zu lassen. Deshalb sicherten Anwälte der neuen Nummer 23 der Welt auch schnell die Markenrechte an ihrem Namen.
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Auch in den sozialen Medien erfreut sich Raducanu großer Beliebtheit. Bereits einige Tage nach den US Open hat sie auf Instagram mehr als 1,9 Millionen Follower. Im Mai waren es noch etwas mehr als 200.000 gewesen.

Raducanu könnte eine Milliarde Euro verdienen

Wie die englische Zeitung "The Sun" nun hochrechnet, könnte Raducanu in ihrer Karriere über eine Milliarde Euro verdienen. Damit würde sie in einen Kreis von nur ganz wenigen Sportlern wie Michael Jordan oder Tiger Woods vorstoßen und wäre gleichzeitig die erste Frau, der so etwas gelänge.

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Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. 2,5 Millionen US-Dollar (2,12 Millionen Euro) hat Raducanu für ihren US-Open-Sieg erhalten und damit in etwa achtmal so viel wie in ihrer gesamten Karriere zuvor. Laut der "Sun" könnte sie durch weitere Grand-Slam- und andere Turniersiege auf über 100 Millionen Euro Preisgeld in ihrer Karriere kommen.
Deutlich mehr Geld könnte allerdings abseits des Tennisplatzes fließen. Die Sicherung ihres Namens als Marke bildete die Grundlage dafür, Produkte unter ihrem Schirm zu entwickeln. Damit ist der Weg frei für Klamotten- oder Schuh-Linien, Kosmetikprodukte oder Süßwaren, die auch andere Sportler und Sportlerinnen in der Vergangenheit schon initiierten.

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Wie die "Sun" schreibt, könnte ein künftiger Sponsoring-Deal sogar die 250 Millionen Euro, die Roger Federer über zehn Jahre von Uniqlo erhält, übersteigen. Ein angedachter Vertrag mit Tiffany in China könnte bis zu 25 Millionen Euro jährlich bringen.

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Raducanu besucht New Yorker Börse

Durch clevere Investments ließe sich das ganze Geld noch vermehren. Dass Raducanu sich mit solchen Themen ebenfalls beschäftigt, zeigte ihr Besuch an der New Yorker Börse.
"Der Besuch der Börse war der eine Ort auf meiner Bucket-Liste, den ich vor meiner Abreise unbedingt noch besuchen wollte. Meine Eltern waren beide im Finanzwesen tätig, und ich wollte unbedingt mehr über die Business-Welt erfahren", erklärte Raducanu.

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Nun geht es für den Shooting-Star aber erst einmal zurück auf den Tennisplatz. Denn davon ist ihr Erfolg in erster Linie abhängig. Als Nächstes schlägt Raducanu beim WTA-Turnier in Cluj auf und hat gleichzeitig die Möglichkeit, ihrer rumänischen Großmutter einen Besuch abzustatten.
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