US Open 2023: Coco Gauff stürmt über Jelena Ostapenko hinweg und ins Halbfinale - Duell mit Karolina Muchova steht an
Coco Gauff hat ihren Siegeszug bei den US Open 2023 fortgesetzt. Die 19 Jahre alte Cincinnati-Siegerin gewann im Viertelfinale gegen die Swiatek-Bezwingerin Jelena Ostapenko nach einer fulminanten Leistung in nur 67 Minuten 6:0, 6:2. Die US-Amerikanerin steht damit erstmals bei ihrem Heimturnier in der Runde der letzten Vier, wo sie auf Karolina Muchova trifft, die Sorana Cirstea 6:0, 6:3 schlug.
Coco Gauff bei den US Open 2023
Fotocredit: Getty Images
Lokalmatadorin Coco Gauff hat bei den US Open mit einer Machtdemonstration als erste Spielerin das Halbfinale erreicht.
Die 19 Jahre alte Amerikanerin besiegte Jelena Ostapenko aus Lettland 6:0, 6:2, die Weltranglistensechste steht damit zum zweiten Mal nach den French Open 2022 in der Runde der letzten vier bei einem der vier Grand Slams.
"Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt sicher gefühlt, um ehrlich zu sein", sagte die Siegerin: "Gegen sie ist es immer schwer, weil man gegen sie nicht aggressiv spielen kann. Man muss wirklich jeden Punkt einzeln spielen."
Nach nur 67 Minuten nutzte Gauff in der lange Zeit einseitigen Begegnung aber ihren dritten Matchball. Allerdings war Ostapenko, die im Achtelfinale Titelverteidigerin Iga Swiatek aus Polen in drei Sätzen besiegt hatte, vor allem im ersten Satz völlig von der Rolle.
Ostapenko kritisiert frühe Ansetzung
Der Nummer 21 der Weltrangliste unterliefen 15 so genannte unerzwungene Fehler, am Ende waren es 36 Punkte, die sie Gauff mehr oder weniger schenkte.
Nach dem katastrophalen, lediglich 20 Minuten dauernden ersten Satz fing sich Ostapenko ein wenig. In Phasen, in denen sie dem Match noch einmal eine Wendung hätte geben können, hatte sie aber gegen die sehr konzentriert und konsequent auftretende Gauff keine Chance.
Nach der Partie beklagte sich die Lettin über die frühe Ansetzung der Partie, nachdem sie gegen Swiatek zwei Tage zuvor noch die Night Session spielen musste. "Ich habe mich von der Nacht nicht richtig erholen können", sagte sie: "Ich bin um 2 Uhr im Hotel angekommen und wollte um 3 Uhr schlafen, war aber noch voller Adrenalin, also ging das nicht."
Ostapenko fühlt sich ausgelaugt
So habe sie "bis 5 oder 6 Uhr" keinen Schlaf finden können. "Ich denke, das ist ein bisschen verrückt", kritisierte sie die Ansetzung um 12:00 Uhr (Ortszeit) am Folgetag, zumal Gauff einige Stunden mehr Erholungszeit bekommen habe.
Ihr war nach dem Swiatek-Match von offizieller Seite zudem gesagt worden, dass sie gegen Gauff wieder in der Night Session spiele. Als sie dann die Ansetzung für 12:00 Uhr sag, habe sie sich gedacht: "Wow, das ist ein seltsamer Spielplan."
Die US-Amerikanerin trifft auf dem Weg in ihr zweites Grand-Slam-Finale nach den French Open im Vorjahr, wo sie im Kampf um den Titel an Swiatek scheiterte, nun auf Karolina Muchova.
Muchova erneut in Grand-Slam-Halbfinale
Die French-Open-Finalistin aus Tschechien setzte sich gegen Sorana Cirstea aus Rumänien 6:0, 6:3 durch und zog somit bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in die Runde der besten Vier bei einem Grand-Slam-Turnier ein.
"Ich habe mich von Anfang an bis zum Ende sehr gut gefühlt", sagte Muchova, die ihren Sieg nach 1:38 Stunden im Arthur Ashe Stadium perfekt machte. Ihre kommende Gegnerin Gauff sei "sehr athletisch", erklärte die 27-Jährige: "Sie gibt niemals auf, sie rennt für jeden Ball, macht nicht viele Fehler."
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(mit SID)
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Becker huldigt Gauff: "Das nenne ich einen Durchbruch!"
Quelle: Eurosport
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