Omar Laabidi kann sich noch gut erinnern, wie das damals war, als er auf dem Tennisplatz von einer 12-jährigen Jugendspielerin geschlagen wurde.
Der Tunesier trainierte vor etwa 15 Jahren zusammen mit der jungen Ons Jabeur im Tennis Club Hammam Sousse in Tunesien.
"Einmal schlug sie während eines Trainingsspiels einen Drop Shot, den ich so sehr versuchte zurückzubringen, dass ich mir dabei den Arm brach", wird Laabidi von der "AFP" zitiert.
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Jabeur war schon als Juniorin ehrgeizig, motiviert und an allen Details des Spiels interessiert. Infolge dessen bekam sie den Spitznamen Roger Federer, berichtet Laabidi.
Zurecht, wie sich zeigen sollte.

Jabeur firmiert als "Glücksministerin"

Inzwischen ist die 27-Jährige die Nummer zwei der Weltrangliste und kämpft am Donnerstag gegen ihre Freundin Tatjana Maria um den Einzug ins Endspiel von Wimbledon.
Jabeur gilt als Favoritin und zusammen mit Simona Halep aus aussichtsreichste Kandidaten auf den Titel.
Und: Sie hat so viel Spaß auf dem Tennisplatz und ist meist derart gut gelaunt, dass sie in der Heimat längst den Titel Wazeerat Al Sa’ada, zu deutsch "Glücksministerin", trägt.
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