Vor einem Jahr stand Otte auf Platz 151 der Weltrangliste und gab nach drei Siegen in der Qualifikation sein Debüt im Hauptfeld von Wimbledon. Wenige Wochen später gelang ihm mit dem Einzug ins Achtelfinale der US Open der Durchbruch. In diesem Jahr bestätigte er die Leistungen mit den Halbfinals in München, Stuttgart und Halle/Westfalen.
"Diese Leistungen kommen nicht aus dem Nichts. Ich habe die letzten Jahre immer gutes Tennis gespielt. Es hat nur ein wenig die Kontinuität gefehlt", sagte Otte dem "Kölner Stadtanzeiger": "Aber damit, dass es so schnell geht, hätte ich doch nicht gerechnet."
Im All England Club profitiert Otte (ATP-Ranking 37) von Zverevs und Monfils' Absagen, zudem sind drei vor ihm platzierte Russen - darunter der Weltranglistenerste Daniil Medvedev - wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine ausgeschlossen. Weitere Punkte kann er in Wimbledon nicht sammeln, die ATP entzog dem Turnier nach der Entscheidung gegen Russen und Belarussen den Weltranglistenstatus.
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Das sei "natürlich schade", sagte Otte, "dafür gibt es ein bisschen mehr Geld, das ist ein netter Bonus. Und es werden alle Spieler Punkte verlieren, nicht nur einer." 2021 hatte er nach der überstandenen Quali die zweite Runde erreicht und verlor dort gegen den zweimaligen Wimbledonsieger Andy Murray aus Großbritannien in fünf Sätzen.
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(SID)

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