Wimbledon 2024: Jannik Sinner bezwingt Ben Shelton und macht Viertelfinal-Duell mit Daniil Medvedev perfekt
Update 07/07/2024 um 21:04 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner hat seine Titelambitionen in Wimbledon weiter untermauert. Im Achtelfinale gegen den ein Jahr jüngeren US-Amerikaner Ben Shelton (Nr. 14) siegte der Weltranglistenerste 6:2, 6:4, 7:6 (11:9). Sinner steht damit zum dritten Mal in seiner Karriere beim Rasenklassiker im Viertelfinale. Der 22-Jährige ist der erste italienische Tennis-Profi, dem dies bisher gelungen ist.
Jannik Sinner in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Im letzten Jahr hatte Sinner sogar das Halbfinale erreicht, unterlag damals aber Novak Djokovic. Sein Gegner in der Runde der letzten Acht ist der Vorjahreshalbfinalist Daniil Medvedev (Nummer fünf der Setzliste), der von der Aufgabe von Grigor Dimitrov (Nr. 10) profitierte.
Im Oktober 2023 hatte Shelton noch beim Masters in Shanghai im Tiebreak des dritten Satzes einen Sieg gegen Sinner eingefahren. Nun blieb ihm ein weiterer Erfolg verwehrt. Ein Doppelfehler des jungen US-Amerikaners brachte am frühen Sonntagabend auf dem No. 1 Court die Entscheidung im Tiebreak und somit auch im Match.
Den starken Aufschlag von Shelton konnte Sinner größtenteils neutralisieren. Der an Position 14 gesetzte Youngster gab insgesamt vier Aufschlagspiele in den 2:08 Stunden Spieldauer ab.
"Es war ein hartes Match, besonders im dritten Satz. Ich musste immer wieder Matchbälle abwehren. Diese Matches können lange dauern, aber ich war froh, dass ich es in drei Sätzen beenden konnte", erklärte Sinner im Anschluss. Es sei immer eine Ehre "auf diesem Platz zu spielen, also sehen wir uns in der nächsten Runde", meinte er in Richtung Fans.
Sinner setzt Rasen-Siegesserie fort
Bei Shelton könnte auch der bisherige Turnierverlauf eine Rolle gespielt haben: Wegen der zahlreichen Regenunterbrechungen stand der 21-Jährige an jedem Wettkampftag auf dem Platz. Zudem musste Shelton in seinen drei bisherigen Matches in Wimbledon jeweils über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen.
So setzte sich der Favorit aus Südtirol am Ende doch klar durch und führte seinen Siegeszug auf Rasen nach dem Turniersieg in Halle weiter fort. Neun Matches in Serie konnte Sinner in diesem Jahr bisher auf dem grünen Belag gewinnen.
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Quelle: Perform
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