Wimbledon 2025: Mischa Zverev erklärt die Pläne von Alexander Zverev nach denkwürdiger Pressekonferenz in London
Alexander Zverev hat nach seiner Erstunden-Niederlage in Wimbledon mit ehrlichen Aussagen zu seiner mentalen Verfassung überrascht. Er müsse nun herausfinden, "welche Menschen mir Freude bringen, was mir Spaß macht, was mich motiviert", so der 28-Jährige. Mischa Zverev erklärte derweil einen Tag nach der Partie seines Bruders gegen Arthur Rinderknech, wie es beim Weltranglistendritten weitergeht.
Alexander Zverev in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
"Wir haben schon festgelegt, wann es weitergeht mit dem Training: kommende Woche. Zuvor gibt es natürlich ein paar Tage Pause, ein bisschen Golfspielen, ans Meer gehen", erläuterte Mischa Zverev im Gespräch mit "Prime Video".
Alexander Zverev wiederum hatte auf der denkwürdigen Pressekonferenz nach dem Aus gegen Arthur Rinderknech das ATP Masters im kanadischen Toronto, das am 27. Juli beginnt, als nächstes Ziel genannt.
Bis dahin will der Hamburger eine Turnierpause einlegen und "Antworten finden" auf die Schwierigkeiten, die ihn derzeit umtreiben.
Zverev schloss in diesem Zusammenhang eine Therapie nicht aus, "vielleicht werde ich das zum ersten Mal in meinem Leben brauchen". Er versuche einfach, "Wege zu finden, aus diesem Loch herauszukommen".
Rittner: "Ein Impuls von außen kann nur guttun"
Die ehemalige Bundestrainerin Barbara Rittner, in Wimbledon als Expertin für "Prime Video" im Einsatz, brachte erneut eine personelle Veränderung im Team ins Gespräch.
"In der Vergangenheit kam immer wieder hoch, ob es nicht schön wäre, wenn Sascha von außen jemanden hereinholt. Ich bleibe dabei, auch wenn ich weit weg bin: Ein Impuls von außen kann nur guttun, auch in der Verarbeitung von Niederlagen", sagte die 52-Jährige.
Sie hoffe, dass Zverev "die richtigen Entscheidungen trifft, den richtigen Weg wieder findet und vor allem happy ist im Leben - denn das ist wichtiger als Tennis".
Mischa Zverev: "Sind natürlich immer da als Familie"
Mischa Zverev betonte unterdessen, dass sein Bruder wahrscheinlich kein Interesse daran habe, dass die Thematik in den kommenden Wochen medial präsent bleibe.
Auf die Unterstützung seines Umfelds könne er immer zählen. "Man muss beobachten und schauen, wenn Hilfe gebraucht wird. Aber wir sind natürlich immer da als Familie, daran wird sich nichts ändern."
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Ein Tag zum Vergessen: Das Zverev-Desaster in Bildern
Quelle: Eurosport
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