Novak Djokovic dreht das Wimbledon-Viertelfinale gegen Flavio Cobolli und fordert nun Jannik Sinner im Halbfinale

Novak Djokovic hält trotz eines "bösen Ausrutschers" Kurs auf seinen achten Wimbledon-Titel. Der 38-Jährige setzte sich im Viertelfinale 6:7 (6:8), 6:2, 7:5, 6:4 gegen Flavio Cobolli aus Italien durch. Damit kommt es am Freitag im Kampf um den Einzug ins Endspiel zum Traumduell mit Jannik Sinner. Der Weltranglistenerste schlug in der Runde der letzten Acht US-Profi Ben Shelton 7:6 (7:2), 6:4, 6:4.

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Quelle: Perform

"Glückwunsch an Flavio für ein tolles Turnier und einen großartigen Fight heute", lobte Novak Djokovic den italienischen Shootingstar im On-Court-Interview.
Ihm selbst bedeute es "die Welt, mit 38 Jahren noch in der entscheidenden Phase von Wimbledon dabei sein zu können".
Flavio Cobolli zeigte im ersten Grand-Slam-Halbfinale seiner jungen Laufbahn einen couragierten Auftritt, zwang den siebenmaligen Wimbledon-Champion nach Abwehr eines Satzballs in den Tiebreak.
Mehr noch: Der Weltranglisten-24. erspielte sich nun Vorteile und verbuchte den ersten Durchgang nach 68 Minuten mit dem Punkt zum 8:6 für sich.

Djokovic nimmt Cobolli das Momentum

Es roch nach Sensation, allerdings nicht allzu lange. Djokovic rückte die Verhältnisse mit zwei Breaks im zweiten Satz zurecht, während er selbst beim Service nahezu unangreifbar blieb.
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Novak Djokovic stürzt in Wimbledon und zieht dennoch ins Halbfinale ein

Fotocredit: Getty Images

Dem 6:2 ließ der 38-Jährige eine 2:0-Führung folgen, die Cobolli umgehend per Re-Break korrigierte.
Allerdings musste der Herausforderer später sein Aufschlagspiel zum 5:6 abgeben, kurz darauf war der Satz weg. Djokovic hatte das Viertelfinale gedreht.

Djokovic nutzt Chance eiskalt

Cobolli versuchte alles, eine Wende herbeizuführen - vergeblich. Djokovic gestand dem 23-Jährigen keine Breakchance mehr zu und nutzte selbst seine einzige Möglichkeit, dem Gegner das Service abzuknöpfen (5:4).
Bei eigenem Aufschlag machte der Rekord-Grand-Slam-Champion nach 3:11 Stunden mit dem dritten Matchball das Weiterkommen perfekt.

Schrecksekunde kurz vor Ende: Djokovic rutscht böse aus

Allerdings musste der Superstar im letzten Spiel noch einmal eine Schrecksekunde verdauen, nachdem er ausrutschte und hinfiel.
"Es war ein böser Ausrutscher in einem peinlichen Moment, aber das passiert auf Rasen. Ich habe dann aber gut aufgeschlagen und konnte so das Match zumachen", erläuterte Djokovic.
Er freue sich nun auf den Halbfinal-Showdown mit Jannik Sinner, der Ben Shelton schlug und seine Ellbogen-Probleme überstanden zu haben scheint.
Der direkte Vergleich steht bei 5:4 aus Sicht des Italieners, der die vergangenen vier Matches für sich entschied - zuletzt vor etwa zwei Monaten im Halbfinale der French Open.
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Quelle: Perform


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