Wimbledon 2025 | Jannik Sinner und Iga Swiatek nach Sperren im Finale - Nick Kyrgios: "Gibt kein gutes Bild ab"

Jannik Sinner trifft am Sonntag im Wimbledon-Finale der Herren auf Carlos Alcaraz, Iga Swiatek schlug am Samstag bei den Damen Amanda Anisimova (6:0, 6:0). Der Italiener und die Polin waren zuvor wegen wohl unbewussten Dopingvergehen gesperrt. Der australische Profi Nick Kyrgios kommentierte diesen Umstand bei "iNews": "Ich denke nicht, dass das ein gutes Bild auf den Sport abgibt."

Iga Swiatek (mittig, in weiß) und Jannik Sinner (rote Haare) an der Seite von Nick Kyrios (rechts, schwarzes Oberteil)

Fotocredit: Getty Images

Der 30-Jährige führte aus: "Sinner hat eine Sperre abgesessen, bin ich damit einverstanden? Nein."
Auf der anderen Seite lobte Kyrgios: "Aber er kam zurück und hat hervorragendes Tennis gespielt. Er sah nicht so aus, als hätte er etwas verpasst, und er schien sich in dieser Zeit verbessert zu haben, was immer noch unglaublich ist, unabhängig davon, warum er gesperrt wurde."
Sinner war im März 2024 zweimal positiv auf die verbotene Substanz Clostebal getestet worden. Fast ein Jahr lang durfte er weiterspielen, bis er vom 9. Februar bis 4. Mai 2025 gesperrt wurde – in einem Zeitraum ohne Grand Slam. Am Sonntag duelliert er sich im Wimbledon-Endspiel mit Alcaraz (alle Infos zur Übertragung).
Bei Swiatek war im August 2024 die verbotene Substanz Trimetazidin im Blut nachgewiesen worden, die Polin wurde vom 22. September bis 4. Oktober 2024 gesperrt. Am Samstag gewann die 24-Jährige erstmals Wimbledon.
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Wimbledon Tag 13: Swiatek demütigt Anisimova im Finale

Quelle: SNTV


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