Nick Kyrgios traut Jannik Sinner größere Karriere zu als Carlos Alcaraz - aus einfachem Grund: "Alcaraz liebt die Frauen"
VonNiklas Bien
Publiziert 05/07/2025 um 12:18 GMT+2 Uhr
Nick Kyrgios traut Jannik Sinner nun offenbar doch eine größere Karriere zu als Carlos Alcaraz - und das aus einem einfachen Grund. "Alcaraz liebt die Frauen. Er könnte abgelenkt sein, zu viel Party machen", sagte der Australier im Gespräch mit Trainer Patrick Mouratoglou. Kurios: Ende Juni sagte Kyrgios noch, er würde sein Geld auf den Spanier setzen, wenn es um die größere Karriere gehe.
Carlos Alcaraz 2025 in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Sinner oder Alcaraz? Die sportliche Rivalität des Italieners mit dem Spanier ist nicht erst seit deren - schon jetzt legendären - Duell im Finale der French Open in aller Munde.
Die letzten sechs Grand-Slam-Titel teilten Sinner und Alcaraz unter sich auf. Sinner gewann die Australian Open (2024 und 2025) und die US Open (2024), Alcaraz die French Open (2024 und 2025) und Wimbledon im vergangenen Jahr.
In der Gesamtabrechnung liegt der 22-jährige Spanier mit fünf Major-Titeln vor dem 23-jährigen Italiener, der bisher drei Erfolge auf der größten Tennis-Bühne gefeiert hat.
Kein Wunder also, dass sich auch Patrick Mouratoglou und Nick Kyrgios in Gespräch im Rahmen des "All on the Table UTS dinner" mit den beiden aktuell besten Tennisspielern der Welt befasst haben.
Kyrgios legt sich auf Sinner fest
"Was glaubst du, wer eine bessere Karriere haben wird - Alcaraz oder Sinner?", fragte Kyrgios und schob direkt hinterher: "Ich sage dir meinen zuerst. Ich sage Sinner."
Eine Begründung hatte der Wimbledon-Finalist von 2022 natürlich auch auf Lager: "Alcaraz liebt Frauen. Er könnte abgelenkt werden, er könnte zu viel Party machen. Das ist mein einziger Punkt. Ich denke, dass Sinner mehr im Tunnel bleiben wird", so Kyrgios.
Vor kurzem klang das noch anders - da sagte der Australier bei "TalkSport" noch: "Ich würde mein Geld auf Alcaraz setzen, aber Sinner könnte später, wenn beide um die 30 Jahre alt sind, ein starkes Finish haben."

Nun aber fand auch Mouratoglou - von 2012 bis 2022 Trainer von Serena Williams - Argumente für den Italiener. "Sinner ist insgesamt konstanter. Es ist mehr seine Mentalität. Wenn du auf die Saison schaust, verliert Alcaraz viel mehr Spiele als Sinner. Und du denkst, das sollte er nicht - warum?", sagte der 55-Jährige.
"Er ist nicht immer da. Selbst während der Spiele hat er Höhen und Tiefen", analysierte Mouratoglou, der den Blick aber vor allem auf die großen künftigen Duelle warf: "Sie werden sich häufig im Finale begegnen. Wer da häufiger gewinnt, wird am Ende die meisten Titel haben."
Alcaraz behauptet sich gegen Sinner
In den direkten Aufeinandertreffen hat Alcaraz aktuell klar die Nase vorn: Acht von zwölf Spielen gegen den Italiener gingen an ihn, unter anderem die letzten fünf Duelle. Der letzte Sieg gegen den Spanier gelang Sinner im Halbfinale von Peking - das war im Oktober 2023.
Beim Rasenklassiker in Wimbledon geben sich beide Topstars bisher keine Blöße.
Alcaraz muss am Freitag gegen Jan-Lennard Struff ran (ca. 17:30 Uhr im Liveticker), Sinner hat die ersten beiden Runden ohne Satzverlust überstanden und trifft am Samstag in der dritten Runde auf den Spanier Pedro Martínez.
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