Wimbledon: Alexander Zverev erreicht trotz kapitalem Fehlstart bei Fortsetzung gegen Jiri Lehecka das Viertelfinale
Alexander Zverev steht erstmals in seiner Laufbahn im Viertelfinale des Rasenklassikers von Wimbledon. Der French-Open-Champion aus Hamburg setzte sich im unterbrochenen Achtelfinale gegen Jiri Lehecka nach einer Gesamtspielzeit von 3:21 Stunden 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6) durch. Damit kommt es in der nächsten Runde zum Duell mit Angstgegner Taylor Fritz, dem er zuletzt siebenmal in Folge unterlag.
Zverev, Swiatek und Dimitrov in Wimbledon weiter auf Kurs
Quelle: SNTV
So hatte sich das Alexander Zverev nicht vorgestellt: Der Weltranglistendritte verlor nach Wiederaufnahme bei 3:3 im dritten Satz zwölf der ersten 13 Ballwechsel auf dem Centre Court.
Die Quittung: Jiri Lehecka schnappte sich den Durchgang und setzte Zverev damit unter Druck.
Der 29-Jährige tat sich - im Vergleich zu Teil 1 der Partie am Vorabend - überraschend schwer. Zverev mache "kein schlechtes Spiel", analysierte "Prime"-Expertin Andrea Petkovic, "es fehlen nur fünf Prozent". Das wirke sich bei einem Gegner vom Kaliber Leheckas aber sofort aus.
Immerhin war Zverev im vierten Satz auf Augenhöhe mit dem 24-Jährigen. So gab es keine weiteren Breakmöglichkeiten. Die logische Folge: ein Tiebreak.
Zverev nutzt den dritten Matchball gegen Lehecka
Zverev setzte sich mit 4:1 ab, geriet aber wieder in die Bredouille, nachdem Lehecka das Mini-Break konterte und auf 4:5 herankam. Kurz darauf vergab Deutschlands Nummer eins bei 6:4 zwei Matchbälle.
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Alexander Zverev im Achtelfinale von Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Im dritten Anlauf aber klappte es: Zverev brachte eine am zweiten Tag zähe Partie nach Hause und steht erstmals in der Runde der letzten Acht im All England Club.
Zverev: "Unglaublich glücklich und erleichtert"
"Es hat jetzt zwölf Jahre gebraucht, um da hinzukommen. Ich bin unglaublich glücklich und erleichtert, es geschafft zu haben - aber ich würde noch gerne drei Partien mehr spielen", erklärte Zverev im On-Court-Interview.
Lehecka habe ihm die Sache "sehr schwer" gemacht. "Es war etwas schwierig für mich, ich habe die ersten drei Spiele und den Satz verloren. Jiri hat einen fantastischen Job gemacht", lobte Zverev seinen Kontrahenten.
Zverev im Viertelfinale gegen Fritz
Damit kommt es schon am morgigen Mittwoch zum Kräftemessen mit Taylor Fritz (ab 15:30 Uhr im Liveticker), der sein Achtelfinale gegen Alexander Bublik in nur 98 Minuten mit 7:6 (7:1), 6:4, 6:3 gewann.
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Taylor Fritz in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Der US-Amerikaner ist an der Church Road an Position sechs gesetzt und erreichte bereits 2025 das Halbfinale in Wimbledon. In diesem Jahr soll es noch weitergehen. Der direkte Vergleich gegen Zverev steht bei 10:5.
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Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen
Quelle: SNTV
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