Wimbledon: Arthur Fery schreibt Märchen im All England Club weiter und steht im Viertelfinale gegen Flavio Cobolli
Der Centre Court in Wimbledon stand Kopf: Arthur Fery hat sich als Nummer 114 des ATP-Rankings das Ticket fürs Viertelfinale im All England Club gesichert. Der Brite rang Grigor Dimitrov in fünf Sätzen mit 7:5, 3:6, 4:6, 6:4, 7:6 (10:7) nieder. Im Kampf um dem Einzug ins Halbfinale bekommt es Fery nun mit dem Italiener Flavio Cobolli zu tun, der Alex de Minaur mit 7:5, 7:6 (7:4), 6:3 schlug.
Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen
Quelle: SNTV
Es sei "unglaublich", sagte Arthur Fery, der "nur fünf Minuten" vom All England Club aufwuchs. Die Tage und Erfolge in Wimbledon seien "ein Traum".
Fery steht überhaupt erst zum dritten Mal im Hauptfeld eines Grand-Slam-Wettbewerbs. Vor einem Jahr in Wimbledon und zu Saisonbeginn bei den Australian Open schied der 23-Jährige jeweils in der 2. Runde aus.
Nun steht der Brite in der Runde der letzten Acht und hat die Chance, sein Märchen im Viertelfinale gegen Flavio Cobolli weiter fortzuschreiben.
Fery wurde in Frankreich geboren, wuchs aber zehn Minuten entfernt von Wimbledon auf. Er ist der Sohn von Loic Fery, Präsident des französischen Fußball-Erstligisten FC Lorient.
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Arthur Fery in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Mit seinem erstmaligen Einzug ins Viertelfinale eines Grand Slams ist die Nummer 114 der Weltrangliste nun der sechste britische Spieler, der seit der Einführung des Profitennis 1968 die Runde der letzten acht beim Heimspiel erreichte.
Fery begeistert auch Federer auf der Tribüne
Für Dimitrov endete das Achtelfinale auf dem Centre Court derweil wieder mit einer Enttäuschung. Im Vorjahr hatte er in selbiger Runde bereits zwei Sätze gegen den späteren Champion Jannik Sinner gewonnen, sich beim Stand von 2:2 im dritten Durchgang aber einen Teilriss des Brustmuskels zugezogen und aufgeben müssen.
Vor den Augen des achtmaligen Champions Roger Federer ließ Fery nach seinem Satzgewinn das heimische Publikum träumen.
Fery schlägt Dimitrov im Match-Tiebreak
Dimitrov dominierte aber anschließend, lag nach einem Break zum 4:3 im vierten Satz schon klar auf Siegkurs. Doch Fery kämpfte, riss die Fans mit dem Satzausgleich von ihren Sitzen - und behielt dann im Match-Tiebreak die Nerven.
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Arthur Fery.
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe keine Worte. Es ist schwer zu beschreiben, was ich gerade auf diesem Tennisplatz gespürt habe. Vier Spiele zu gewinnen, im Viertelfinale zu stehen, ist ein Traum", so Ferry nach der Partie, die er nach 3:55 Stunden mit dem ersten Matchball zu seinen Gunsten entschieden hatte.
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(mit SID)
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