Wimbledon 2026 - Aryna Sabalenka und Alexander Zverev sprechen sich für Hunde-Regeländerung aus: "Ich flehe euch an"
Publiziert 03/07/2026 um 20:42 GMT+2 Uhr
Wenn es nach Aryna Sabalenka geht, dürfen künftig nicht nur Tennisstars, sondern auch ihre vierbeinigen Begleiter in Wimbledon aufschlagen. Die Weltranglistenerste appellierte an die Organisatoren, das Hundeverbot auf der Anlage zu überdenken. "Ich stimme dieser Regel nicht zu", betonte Sabalenka. Zwar verstehe sie die Sorge um den traditionsreichen Club, ihre Hunde seien jedoch bestens erzogen.
Zverev, Swiatek und Dimitrov in Wimbledon weiter auf Kurs
Quelle: SNTV
Besonders ihr Hund Ash leide darunter, während des Turniers allein zu Hause bleiben zu müssen. "Wimbledon, bitte – ich flehe euch an, lasst die Hunde hinein", sagte die 27-Jährige.
Unterstützung erhielt Sabalenka von Alexander Zverev, der selbst vier Hunde besitzt. Mit einem Augenzwinkern meinte der deutsche Tennisstar, die Vierbeiner würden den Rasen in Wimbledon wohl ohnehin deutlich mehr mögen als den Sand in Paris.
"Das könnte dann vielleicht wieder ein kleines Problem werden", scherzte Zverev auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Seine beiden Dackel seien im Garten jedenfalls bestens aufgehoben.
Nicht alle Profis teilen die Forderung. Coco Gauff sprach sich zwar als Hundefreundin grundsätzlich für tierische Begleiter aus, verwies aber auf Sicherheitsprobleme.
Gauff bremst: "Keinem Tier wehtun"
Im Fitnessbereich habe sie schon mehrfach beinahe einen Hund übersehen. "Man möchte schließlich keinem Tier wehtun", sagte die US-Amerikanerin. Gerade im Kraftraum oder in den Umkleiden hätten Hunde aus ihrer Sicht nichts verloren.
Gauff berichtete: "Letztes Jahr – ich will den Spieler nicht namentlich nennen –, hat jemand einen Medizinball nach mir geworfen. Wenn ich ein kleiner Hund wäre, hätte das verdammt wehgetan. In der Sporthalle geht das nicht. In der Umkleidekabine geht das nicht. Vielleicht auch nicht in den Essensbereichen, aus hygienischen Gründen."
Ob Wimbledon seine traditionsreichen Regeln tatsächlich lockert, bleibt offen. Bis dahin heißt es für Ash und die anderen Vierbeiner wohl weiter: draußen warten, während ihre Herrchen und Frauchen auf dem Centre Court um den Titel kämpfen.
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