Wimbledon: Novak Djokovic jagt 25. Grand-Slam-Titel - John Lloyd sieht Alexander Zverev als leichte Hürde
VonNiklas Bien
Update 25/06/2026 um 19:03 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic geht in Wimbledon einmal mehr auf die Jagd nach seinem 25. Grand-Slam-Titel. Der serbische Superstar reist an Nummer sieben gesetzt nach England, könnte es also schon im Viertelfinale mit einem Schwergewicht zu tun bekommen. Aus Sicht von John Lloyd muss Djokovic hoffen, in der Turnierhälfte von Alexander Zverev zu sein – der Serbe und Jannik Sinner seien die besten Spieler im Feld.
Novak Djokovic - Jannik Sinner | Halbfinale | Highlights
Quelle: Eurosport
2023 gewann Djokovic mit den US Open seinen 24. und bislang letzten Majortitel. Auch wegen der Abwesenheit von Carlos Alcaraz gehört der Serbe in Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli) zum logischen Favoritenkreis.
Aus Sicht von John Lloyd, Australian-Open-Finalist 1977, ist das Rasenturnier im All England Lawn Tennis and Croquet Club die "beste Chance" für Djokovic, seinen Grand-Slam-Rekord auszubauen: "Rasen kommt ihm zugute, er kann dadurch kürzere Ballwechsel spielen. Er liebt diesen Belag, darauf ist er ein Genie", sagte der 71-Jährige im Gespräch mit "Tennis365".
Auf dem Papier liegt ein gewisser Druck auf Djokovic, der im Spätherbst seiner Karriere alles einem weiteren Sieg auf der größten Bühne unterordnet.
"Ich könnte mir nur schwer vorstellen, dass er einen Grand Slam gewinnt, wenn er diesen hier nicht gewinnt. Man könnte meinen, das sei seine letzte Chance", sagte Lloyd.
Lloyd sieht Djokovic vor Zverev
Als Siebter der Setzliste ist die langjährige Nummer eins der Welt auch auf den Zufall angewiesen. Je nach Auslosung kann Djokovic im Viertelfinale auf Jannik Sinner, Alexander Zverev, Félix Auger-Aliassime oder Ben Shelton treffen. Spätestens im Halbfinale würden die top-gesetzten Sinner oder Zverev warten.
Der 39-Jährige, so Lloyd, müsse sich die Auslosung "ganz genau ansehen". Für den Briten sei ein Aufeinandertreffen mit French-Open-Champion Zverev die deutlich angenehmere Variante.
"Hoffentlich landet er in Zverevs Hälfte", sagte Lloyd, der klarstellte, dass Sinner und Djokovic aus seiner Sicht die beiden stärksten Akteure im Teilnehmerfeld seien.
Zur Erinnerung: Beim bislang größten Karrieretriumph des Deutschen in Roland-Garros scheiterten Djokovic und Sinner jeweils früh.
Wimbledon als letzte Chance?
Dazu zeigte der 24-fache Grand-Slam-Sieger bei den Australian Open im Januar, dass er durchaus in der Lage ist, Sinner zu besiegen. Der 39-Jährige setzte sich im Halbfinale in einem packenden Match über fünf Sätze durch, verlor im Finale aber gegen Carlos Alcaraz.
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Carlos Alcaraz - Novak Djokovic | Finale | Highlights
Quelle: Eurosport
Allzu viele Möglichkeiten auf seinen 25. Majorerfolg dürfte der Serbe nicht mehr bekommen. Trotzdem, das weiß Lloyd, bleibt der Superstar immer gefährlich: ”Man darf ihn nicht abschreiben, selbst bei den US Open nicht, denn er ist Djokovic. Aber das ist seine beste Chance."
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