Andrea Petkovic ist beim WTA-Turnier in Charleston gegen Anastasija Sevastova ausgeschieden

Andrea Petkovic ist beim WTA-Turnier in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina ausgeschieden. Die 29-Jährige musste sich in der zweiten Runde der an Nummer acht gesetzten Lettin Anastasija Sevastova mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben. Petkovic setzte mit dem frühen Aus ihre Negativserie fort.

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Sevastova, die Nummer 26 der Welt, verwandelte nach 1:23 Stunden ihren zweiten Matchball zum Break und damit auch zum Sieg im ersten Duell mit Petkovic, die das Turnier 2014 gewonnen hatte.
Noch in keinem ihrer nunmehr sieben Turniere 2017 hat "Petko" im Hauptfeld zwei Spiele nacheinander gewinnen können.
In der Weltrangliste ist sie inzwischen auf Platz 75 abgerutscht. Zum Auftakt der mit 776.000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung in Charleston hatte sie gegen die Spanierin Lara Arruabarrena gewonnen.

Siegemund ringt Williams nieder

Ausgerechnet die in diesem Jahr formschwache Laura Siegemund hat für eine große Überraschung gesorgt. Die 29-Jährige setzte sich nach ihrem bislang besten Saisonleistung nach 3:02 Stunden gegen die Weltranglistenzehnte Venus Williams (USA) mit 6:4, 6:7 (3:7) und 7:5 durch. Siegemund trifft nach ihrem Coup nun im Achtelfinale auf die Tschechin Lucie Safarova (Nr. 15) oder Bethanie Mattek-Sands aus den USA.
Der Erfolg kam völlig überraschend. Die Schwäbin hatte zuvor bei ihren sieben Turnierstarts gerade einmal ein Spiel gewonnen.
Gegen die an Nummer drei gesetzte Venus Williams, die jüngst beim Turnier in Miami im Viertelfinale die Weltranglistenerste Angelique Kerber gestoppt hatte, ließ die Schwäbin nie locker und wehrte im dritten Durchgang sogar zwei Matchbälle ab, nachdem sie in Satz zwei selbst einen vergeben hatte. Nach einem Breakfestival im dritten Satz schaffte Siegemund die Entscheidung mit einem erneuten Aufschlagdurchbruch zum 7:5.

Barthel scheitert ebenfalls

Mona Barthel verlor gegen die als Nummer elf eingestufte Kroatin Mirjana Lucic-Baroni 3:6, 2:6. Für die 26 Jahre alte Barthel war im ersten Aufeinandertreffen mit der neun Jahre älteren Lucic-Baroni nach einer Stunde Schluss. Auch die Kroatin machte mit Matchball eins alles klar.
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