Friedrich und Hinze greifen nach Krönung bei UCI Track Champions League - der Favoritinnen-Check

Die UCI Track Champions League startet am Samstag auf Mallorca. Das fünfteilige Event gibt es bis zum Finale in Tel Aviv am 11. Dezember live bei Eurosport. Vor dem Auftakt am 6. November wirft Eurosport einen Blick auf die Favoritinnen in den Sprint- sowie Endurance-Disziplinen. Dabei spielen auch die beiden deutschen Fahrerinnen Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze eine wichtige Rolle.

Emma Hinze und Lea Friedrich in Tokio

Fotocredit: Getty Images

Das Velodrom in Palma de Mallorca ist bereit für die UCI Track Champions League und auch die Sportler stehen in den Startlöchern.
Am Samstag, 6. November, geht es auf der Baleareninsel los.
Über fünf Etappen (Mallorca, Litauen, zwei Mal London und Tel Aviv) geht es für die Fahrer und Fahrerinnen um 25.000 Euro Preisgeld, das die vier Siegern und Siegerinnen erhalten.
Den Abschluss bildet das Event in Israel (11. Dezember). Insgesamt hoffen bei den Damen 36 Teilnehmerinnen auf den Sieg - 18 in der Sprint-Klasse und 18 in der Endurance-Klasse.
Eurosport wirft einen Blick auf die Favoritinnen.

Sprint: Vierkampf um den Sieg?

Kelsey Mitchell (Kanada, 27)
Sie stach in Tokio heraus und ist die amtierende Olympiasiegerin im Einzelsprint. Mit ihren Erfolgen zählt die Kanadierin zu den Favoritinnen bei der UCI Track Champions League. Aber: Bei der WM konnte sie in Roubaix nur Bronze im Einzelsprint holen.
Lea Sophie Friedrich (Deutschland, 21)
Mit nur 21 Jahren gewann sie in Roubaix bei der Weltmeisterschaft drei Titel: im Teamsprint (mit Emma Hinze und Pauline Grabosch), über 500 m und im Keirin. Hinzu kommt eine Silbermedaille im Einzelsprint sowie ebenfalls Olympia-Silber im Teamsprint (mit Emma Hinze). Alles Gründe, warum sie zu den großen Favoritinnen im Sprintbereich zählt.
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Quelle: Eurosport

Emma Hinze (Deutschland, 24)
Hinze ist Weltmeisterin im Einzelsprint und kann neben Friedrich und Mitchell zu den Favoritinnen gezählt werden. Hinze ist beileibe keine Eintagsfliege, war sie doch mit drei Titeln die Königin bei der WM in Berlin 2020. Bei Olympia holte sie Silber im Teamsprint (mit Lea Friedrich). Zudem wurde sie in Roubaix Weltmeisterin (Sprint, Teamsprint).
Shanne Braspennincx (Niederlande, 30)
Braspennincx befindet sich auf demselben Niveau. Das bewies sie in Tokio mit dem Olympiasieg im Keirin. Braspennincx ist auch im Einzelsprint gut, Anfang des Jahres holte sie dort den Europameistertitel. Im Finale war es Friedrich, die ihr in die Falle tappte. Bis zur letzten Kurve lag die Deutsche vorn, bevor sie noch überholt wurde.
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Quelle: Eurosport

Endurance: Kajihara attackiert die Elite

Kirsten Wild (Niederlande, 39)
39 Jahre alt, 109 Siege auf der Straße und fast genauso viel Erfolg auf der Bahn: Wild ist eine Legende des Radsports und nimmt an der UCI Track Champions League teil. Die Niederländerin, die 2021 ihre Straßenkarriere beendete, glänzt weiter im Velodrom. Der Beweis kam diesen Sommer mit Olympia-Bronze im Omnium. Sie machte in Roubaix weiter und gewann das Madison. Wild hat nicht mehr die totale Dominanz, aber befindet sich immer noch auf hohem Niveau.
Katie Archibald (Großbritannien, 27)
Sie hat zwei olympische Medaillen, Gold in der Mannschaftsverfolgung 2016 und Silber im Madison 2021. Archibald ist daher eine Favoritin für den Sieg in der Ausdauerdisziplin. Ihre früheren Erfolge hatte sie zwar oft in Teamwettbewerben. Aber bei der WM in diesem Jahr hat sie gezeigt, dass sie auch alleine fahren kann: Sie wurde Weltmeisterin im Omnium.
Yumi Kajihara (Japan, 24)
Ihr Lieblingsrennen steht nicht auf dem Programm. Doch Yumi Kajihara, die Omnium-Weltmeisterin 2020 und Silbermedaillengewinnerin von Tokio, hat die Ausdauer, um die anderen herauszufordern. Man muss sie im Auge behalten, ebenso wie die mehrfache Weltmeisterin Annette Edmondson (Australien) und Gulnaz Khatuntseva (Russland), die Gewinnerin des Punkterennens bei der diesjährigen EM.
Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 18:45 bis 22:15 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.
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Daten wie nie zuvor: So revolutionär wird die UCI Champions League

Quelle: Eurosport

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