Können Levy und Co. das Niederlande-Duo schlagen? Der Favoriten-Check zur Champions League
Die UCI Track Champions League beginnt am Samstag auf Mallorca. Das fünfteilige Event gibt es bis zum Finale in Tel Aviv am 11. Dezember live bei Eurosport. Bei den Herren geht vor allem ein niederländisches Duo favorisiert an den Start. Doch mit Maximilian Levy will auch ein erfahrener, deutscher Bahnradsportler sein Glück im Kampf ums Preisgeld versuchen. Der Favoritencheck von Eurosport:
Maximilian Levy
Fotocredit: Imago
Das Velodrom in Palma de Mallorca ist bereit für die UCI Track Champions League und auch die Fahrer stehen in den Startlöchern.
Am Samstag, 6. November, geht es auf der Baleareninsel los.
Über fünf Etappen (Mallorca, Litauen, zwei Mal London und Tel Aviv) geht es für die Fahrer:innen um bis zu 25.000 Euro Preisgeld.
Den Abschluss bildet das Event in Israel (11. Dezember). Insgesamt hoffen bei den Herren 36 Teilnehmer auf den Sieg - 18 in der Sprint- und 18 in der Endurance-Klasse. Eurosport wirft einen Blick auf die Favoriten.
Sprint: Niederlande-Duo dominiert
Harrie Lavreysen (Niederlande, 24)
Er ist das Ass im Sprint. Der Niederländer hat es diesen Sommer bei den Olympischen Spielen in Tokio erneut bewiesen. Er gewann sowohl den Einzelsprint als auch den Teamsprint. Dazu kam Bronze im Keirin. Letzten Monat in Roubaix wurde er zudem Weltmeister im Sprint, Keirin und Teamsprint.
Der 24-Jährige hat sich seit 2019 in der Weltspitze etabliert. Seine Anwesenheit bei der UCI Track Champions League macht ihn automatisch zum Favoriten in der Sprint-Wertung.
Jeffrey Hoogland (Niederlande, 28)
Für Lavreysen wird wohl vor allem sein Landsmann ein großer Konkurrent sein. Der 28-jährige Niederländer ist seit mehreren Jahren eine feste Größe im Bahnradsport. Im Einzelsprint in Tokio und Roubaix holte er hinter Lavreysen jeweils Silber.
Dieses Ergebnis gab es auch bei der letzten Weltmeisterschaft im Keirin. Hoogland ist zudem der König des 1000-m-Zeitfahrens, ein Rennen, das er bei der WM in Roubaix gewann. Bei der UCI Champions League ist es aber nicht im Programm.
Maximilian Levy (Deutschland, 34)
Anders als etwa Lavreysen, kann Maximilian Levy vor allem mit viel Erfahrung punkten. Der 34-jährige Deutsche, u.a. Bronzemedaillengewinner im Mannschaftssprint bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking sowie 2012 in London, hat tiefe Spuren im Bahnradsport hinterlassen.
Der Beweis: Er wurde Fünfter im Einzelsprint und Sechster im Keirin in Tokio. Auch Youngster Rayan Helal aus Frankreich könnte ein Wörtchen mitreden. Der 22-Jährige holte Bronze in Tokio sowie Silber bei der WM (jeweils im Teamsprint).
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'It's just going to be full gas!' - 5 reasons to watch Track Champions League
Quelle: Eurosport
Endurance: Das Rennen ist offen
Ed Clancy (Großbritannien, 36)
Im Endurance fehlen einige Starfahrer, die auch auf der Straße glänzen, z.B. Elia Viviani, Filippo Ganna oder Benjamin Thomas. Daher ist Ed Clancy mit seiner Erfolgsbilanz einer der großen Headliner. Der Brite ist u.a. dreifacher Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung (2008, 2012, 2016).
Corbin Stark (Neuseeland, 21)
Auf das neuseeländische Wunderkind Corbin Strong sollte man achten. 2020 wurde er in Berlin im Punkterennen Weltmeister, in Roubaix konnte er den Titel nicht verteidigen. Dort triumphierte Benjamin Thomas. Aber sein siebter Platz bei diesem Event beweist, dass er bei der UCI Track Champions League zu den Favoriten zählt.
Sebastián Mora (Spanien, 33)
Der Scratch-Weltmeister von 2016 fährt am liebsten schwierige Rennen. Der mehrfache Europameister, bei der WM 2020 nur von Strong im Punkterennen geschlagen, gehört daher zu den Favoriten im Endurance. Darin könnten auch Michele Scartezzini und Simone Consonni (beide Italien), Iuri Leitao (Portugal) sowie in geringerem Maße auch Kelland O’Brien (Australien) eine Rolle spielen.
Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 18:45 bis 22:15 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.
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Quelle: Eurosport
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