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Bahnrad-WM: Franziska Brauße holt Silber in der Einerverfolgung - erste Medaille für Deutschland in Glasgow
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Publiziert 03/08/2023 um 21:37 GMT+2 Uhr
Bahnrad-Olympiasiegerin Franziska Brauße hat zum Auftakt der Multi-WM in Glasgow für die erste deutsche Medaille gesorgt. Die 24-Jährige aus Metzingen fuhr im Finale der Einerverfolgung in 3:28,803 Minuten zu Silber, verpasste damit jedoch die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Rückstand auf Weltrekordhalterin und Siegerin Chloe Dygert aus den USA (3:17,542) betrug über zehn Sekunden.
Keine Chance gegen Dygert: WM-Silber für Brauße
Quelle: Eurosport
Schon in der Qualifikation am Vormittag hatte Brauße mehr als zwei Sekunden hinter Dygert gelegen, sich aber mit Platz zwei bereits die Silbermedaille gesichert. Im Finale hatte Brauße dann keine Chance, Ausnahmefahrerin Dygert überholte sie sogar.
"Ich kann lachen, aber eigentlich bin ich schon ein bisschen enttäuscht. Es ist keine Schande, gegen die Weltrekordhalterin zu verlieren", sagte Brauße: "Ich denke, ich kann mich morgen über Silber freuen. Aktuell bin ich noch ein bisschen enttäuscht."
Brauße hatte im Vorjahr im französischen Saint-Quentin-en-Yvelines ihren ersten WM-Titel in der nicht-olympischen Disziplin gewonnen. Dygert war damals wegen einer Operation an ihrem linken Bein nicht dabei.
Die 26-Jährige hatte 2020 nach einem Sturz schwere Verletzungen erlitten, aufgrund Komplikationen bei diversen Eingriffen bestritt sie auf der Bahn nur wenige Wettbewerbe. Es ist ihr viertes Gold, das erste seit der Rückkehr.
Nächste Chance für Brauße in der Mannschaftsverfolgung
Wenig später bezwangen Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch am Donnerstag im Sir Chris Hoy Velodrome im Teamsprint-Finale in der Weltrekord-Zeit von 45,848 Sekunden das starke Team aus Großbritannien (45,923 Sekunden) und sorgte damit für einen rundum gelungenen WM-Auftakt aus deutscher SIcht.
Brauße geht am Samstag in der Mannschaftsverfolgung (21:28 Uhr live im Free-TV auf Eurosport und bei discovery+) wieder an den Start. Der im Vergleich zum Olympiasieg in Tokio personell veränderte deutsche Vierer mit Brauße, Mieke Kröger, Lisa Klein und Laura Süßemilch gehört in Schottland zum erweiterten Favoritenkreis.
Lisa Brennauer hatte Ende 2022 ihre Karriere beendet, für sie ist Süßemilch dabei.
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(SID)
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