Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Pokljuka nach dem historischen Debakel im Sprint auch in der Verfolgung eine Enttäuschung erlebt. Über die 12,5 km kam Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer bei der erfolgreichen Titelverteidigung von Emilien Jacquelin als bester DSV-Athlet nur auf Rang 20.
Der 33-Jährige konnte sich nach vier Schießfehlern zwar um 16 Plätze verbessern, es änderte aber trotzdem nichts am bisher schlechtesten WM-Resultat der deutschen Männer in der Verfolgung. Benedikt Doll schoss gleich sechs Mal daneben und musste sich mit dem 31. Platz zufriedengeben. Johannes Kühn belegte mit sieben Fehlern nur Rang 41.
Erik Lesser hatte nach einem indiskutablen 66. Platz im Sprint die Qualifikation für das Jagdrennen verpasst. Für die Männer geht es am Mittwoch (14:30 bei Eurosport) mit dem Einzel über 20 km weiter.
Oberhof
Oberhof bleibt Biathlon-Weltcup-Standort
12/02/2021 AM 22:01
"Da geht es von Null los, da wollen wir beweisen, dass wir zu den besten Nationen gehören", hatte Bundestrainer Mark Kirchner schon vor dem Rennen in der "ARD" gesagt.
Jacquelin verteidigte nach einer fehlerfreien Schießleistung seinen Titel souverän vor Sebastian Samuelsson aus Schweden (0/+7,3 Sekunden) und Überflieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen (2/+8,1). Für Bö war es die 22. WM-Medaille. Peiffer hatte 2:58,0 Minuten Rückstand. Bislang schlechtestes WM-Ergebnis der DSV-Männer in der Verfolgung war Rang 14 von Lesser 2013 in Nove Mesto.
Das könnte Dich auch interessieren: Herrmann schrammt an Medaille im Sprint vorbei
(SID)

Heißes Duell um Silber und Triumphfahrt: Das Finale der Verfolgung

"Der ist ja irre": Jacquelin mit Schnellfeuereinlage zu Gold

Biathlon-WM
Sprint-Debakel für DSV-Biathleten - Gold für Ponsiluoma
12/02/2021 AM 14:44
Biathlon-WM
"Raus aus dem Strudel": Herrmann hofft auf den Befreiungsschlag
12/02/2021 AM 14:10