Biathlon-WM 2025: Johanna Puff und Julia Tannheimer als perfekte DSV-Kombination - "Auch beim Gummibärchenessen"

Mit Johanna Puff und Julia Tannheimer haben sich zwei perfekte Zimmerkolleginnen gefunden. Nicht nur sportlich ergibt die Kombination aus der starken Schützin Puff und der Top-Läuferin Tannheimer Sinn, auch kulinarisch kommen die beiden Biathletinnen perfekt zurecht. "Es ist sowieso immer eine gute Kombination, auch beim Gummibärchenessen: Sie isst gerne die gelben und ich die grünen", sagte Puff.

"Zwiegespalten": Puff ordnet ihr WM-Debüt ein

Quelle: Eurosport

Nach ihrem WM-Debüt im Einzel war die 22-Jährige im Eurosport-Interview gut aufgelegt. Am Schießstand hatte sie ohne einen einzigen Fehler überzeugt, mit Platz 74 in der Loipe verbaute sie sich aber eine bessere Gesamtplatzierung - Puff wurde letztlich 22. des 15-km-Rennens.
Möglicherweise hätte eine Kombination aus Puff und der 19-jährigen Tannheimer am Dienstag eine echte Medaillenchance gehabt.
Neben den perfekt abgestimmten Vorlieben beim Gummibärchengenuss passen auch die sportlichen Stärken der beiden DSV-Starterinnen wie ein perfektes Puzzle zusammen:
"Sie läuft extrem stark, bei mir klappt es mit dem Schießen gut - es wäre also eine gute Kombination", schmunzelte Puff, die am Sonntag von ihrem WM-Debüt im Einzel erfuhr.

Preuß wie eine große Schwester

Eine Kombination aus Puff und Tannheimer wäre fast ähnlich erfolgreich gewesen wie Franziska Preuß, die sich Gold in der Verfolgung gesichert hatte - ihre kombinierten leistungen hätten im Einzel für Silber gereicht.
Auch mit der erfahrenen deutschen Vorzeigebiathletin haben die Nachwuchskräfte ein gutes Verhältnis.
"Sie ist einerseits ein Vorbild, andererseits wie eine große Schwester, die einem zeigt, wie alles funktioniert. Es ist natürlich nochmal besser, wenn man alles von so einer überragenden Athletin gezeigt bekommt - aber gleichzeitig auch merkt, wie bodenständig ist", sagte Tannheimer im Gespräch mit der "Sportschau".
Dass mit Preuß eine derzeit beinahe unantastbare Athletin im DSV-Kader ist, ist aus Sicht der 19-Jährigen förderlich für den Teamgeist.

Weitere Medaillenchancen für DSV-Team

"Franzi sieht mich nicht als Konkurrentin, weil ich so viel jünger bin. Ich sehe sie als fünf Schritte über mir, die ich in den nächsten Jahren gehen muss. So kann man sich noch mehr für die anderen freuen", erklärte Tannheimer.
Die Chemie im Team stimmt. Nicht nur kulinarisch, sondern auch sportlich und menschlich. In der Staffel und im Massenstart haben Preuß und Co. noch bis Sonntag die Möglichkeit, für weitere Highlights zu sorgen.
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Quelle: Eurosport


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