Bö gewinnt Gesamtweltcup vor Fourcade, Herrmann holt Sprintweltcup

Zum letzten ganz großen Erfolg hat es zum Abschluss seiner Karriere für Martin Fourcade nicht gereicht. Hauchdünn mit zwei Punkten musste sich der Franzose im Gesamtweltcup dem Norweger Johannes Thingnes Bö beugen. Bei den Frauen ging eine kleine Kristallkugel nach Deutschland. Denise Herrmann siegte im Sprintweltcup. Den Gesamtsieg sicherte sich Dorothea Wierer aus Italien.

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Es war mit sieben Weltcupsiegen nochmal eine herausragende Abschiedssaison aus Sicht eines der charismatischsten Biathleten der vergangenen Jahre. Zur achten großen Kristallkugel seiner Karriere hat es für Martin Fourcade allerdings nicht gereicht.
Dass er in der Weltcup-Gesamtwertung zwei Punkte hinter Johannes Thingnes Bö lag, dürfte der Franzose allerdings verschmerzen können. Zumal ihm als Trostpflaster immerhin die Wertungen im Sprint und im Einzelrennen blieben.
Auch über kleine Kugel für den Verfolgungsweltcup darf sich ein Franzose freuen. Emilien Jacquelin gewann die Gesamtwertung knapp vor seinem Teamkollegen Quentin Fillon-Maillet. Im Massenstart blieb Bö unangetastet.

Sprintweltcup an Herrmann

Mit gleich doppeltem Grund zur Freude trat Denise Herrmann die Heimreise aus dem finnischen Kontiolahti an. Mit dem Sieg im Sprint sicherte sich die 31-Jährige gleichzeitig auch den Disziplinweltcup. Ihre dort unterlegene Konkurrentin Dorothea Wierer aus Italien war dafür im Rennen um die große Kristallkugel von der Norwegerin Tirill Eckhoff nicht mehr einzuholen. Dort stieg Herrmann als Dritte ebenfalls auf das Podium.
Der Gesamtsieg im Verfolgungsweltcup war Eckhoff nicht mehr zu nehmen. Im Massenstart hielt Wierer die Konkurrenz im Schach. Die Kristallkugel für den Einzelweltcup darf sich die Schwedin Hanna Öberg ins Regal stellen.
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