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"Note 2" mit Abstrichen: So fällt das Saisonfazit im deutschen Biathlon-Lager aus

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Die deutsche Biathlon-Damenstaffel

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
15/03/2020 Am 11:10 | Update 15/03/2020 Am 11:53

Die deutschen Biathleten dürfen nach dem turbulenten WM-Winter ein positives Fazit ziehen. Speziell die Frauen um Denise Herrmann und Franziska Preuß beeindruckten zum Abschluss. Im letzten Sprint der Saison holten die beiden einen Doppelsieg. Zudem krönte Herrmann ihre starke Saison mit einer kleinen Kristallkugel. Die Herren konnten da diese Saison nicht mithalten.

Denise Herrmann war nach dem turbulenten WM-Winter "unter dem Strich sehr zufrieden", Franziska Preuß gab der Saison eine gute "Note 2". Die deutschen Biathleten verabschiedeten sich mit einem positiven Gefühl in die lange Sommerpause, wenngleich sehr viel Arbeit auf die Skijäger wartet.

"Hinten raus haben wir uns in geballter Teamstärke präsentiert. Die WM war ein richtiger Push", sagte Verfolgungs-Vizeweltmeisterin Herrmann in der "ARD". Vanessa Hinz sah es ähnlich: "Die WM war ein Highlight, davor und danach war es ein wenig holprig", bilanzierte die 27-Jährige, die bei den Weltmeisterschaften in Antholz etwas überraschend Einzel-Silber gewonnen hatte.

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Kleine Kristallkugel und zweimal WM-Silber: Starke Saison von Herrmann

Herrmann war in diesem Winter das Aushängeschild des Deutschen Skiverbandes (DSV), die ehemalige Langläuferin holte drei Weltcupsiege, gewann die kleine Kristallkugel im Sprint und führte die Staffel zu WM-Silber. Beim vorgezogenen Saisonfinale im finnischen Kontiolahti gab es zudem noch einen Doppelsieg durch Herrmann und Preuß im Sprint.

Aber: "Wir haben noch ein bisschen was zu tun", sagte Herrmann. Das historische Debakel von Hochfilzen bei der zweiten Weltcup-Station im Dezember ist nicht vergessen - im Sprint hatte es keine DSV-Athletin in die Top 40 geschafft, in der Staffel reichte es gar nur zu Platz zwölf.

Nur ein Saisonsieg bei den Herren

Die Männer mussten sich beim Saisonhöhepunkt mit Bronze in der WM-Staffel begnügen, Benedikt Doll gewann als einziger deutscher Skijäger im Sprint von Annecy-Le Grand Bornand/Frankreich ein Weltcuprennen. "Der achte Platz im Gesamtweltcup kann sich zeigen lassen", sagte der laufstarke Doll dennoch zufrieden.

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Auch Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer lief in diesem Winter zweimal aufs Podium, in Kontiolahti freute er sich nach Platz fünf in der Verfolgung über einen "ordentlichen Abschluss der Saison" - der als Mutmacher für den nächsten Winter taugt.

Hinz: "Desinfizieren von innen"

Davor bleibt aber noch etwas Zeit zum Durchschnaufen. Hinz kündigte sogar noch eine kleine Abschlussfeier an: "Man soll ja ein bisschen desinfizieren, das werden wir auch von innen heraus machen", sagte die 27-Jährige mit einem Lächeln.

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(SID)

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