Julia Simon reagiert auf dramatisches Finale der Damen-Staffel in Kontiolahti: "Ich hielt die Schmerzen nicht mehr aus"
Update 03/12/2024 um 08:00 GMT+1 Uhr
Julia Simon hat über ihren dramatischen Einbruch auf der letzten Runde der Damen-Staffel beim Weltcup in Kontiolahti aufgeklärt. Die Französin sah am Sonntag bereits wie die sichere Siegerin aus, ehe sie sich eine Strafrunde leistete und schließlich aufgrund von Schmerzen in der linken Wade hinter Elvira Öberg zurückfiel. "Ich hielt es nicht mehr aus und es wurde zu schmerzhaft", so Simon.
"Was war das?" Drama um Simon im Kampf um den Staffel-Sieg
Quelle: Eurosport
Die genaue Ursache für ihre Beschwerden konnte die sechsmalige Weltmeisterin in ihrem Interview mit "La chaîne L'Équipe" nicht definieren. "Ich weiß nicht, ob es ein Krampf ist. Wir werden sehen", erklärte Simon.
Wie die 28-Jährige weiter ausführte, habe sie bereits vor einigen Jahren ähnliche Probleme gehabt. "Ich hatte dort schon 2018 in Oberhof Schmerzen. Damals war es ein Riss. Daher hoffe ich wirklich, dass es nur ein Krampf ist."
Bereits auf ihrer zweiten Runde sei Simon nicht völlig beschwerdefrei gewesen. Im Schlussakt wurden die Strapazen aber schließlich zu groß.
"Der letzte Hang ist sehr steil und man muss so sehr auf den Skiern bleiben, dass man auf dem vorderen Teil des Fußes bleiben muss", beschrieb sie die dadurch entstandene Belastung für die Waden. "Ich hielt es nicht mehr aus und es wurde zu schmerzhaft."
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Schweden triumphiert in Staffel - Simon angeschlagen
Quelle: Eurosport
Simon bricht ein: "Gebe mir selbst ein wenig die Schuld"
Dass es überhaupt an besagtem Anstieg zum Showdown mit der Schwedin Öberg kam, nahm Simon auf ihre Kappe. "Heute habe ich mich nicht zurechtgefunden, vor allem beim Stehendschießen. Ich gebe mir selbst ein wenig die Schuld", räumte sie ein.
"Ich habe mich selbst ausgeknockt und mir selbst ein weiteres Problem bereitet. Ich werde diesen Kampf hinter mir lassen, der für die Mannschaft Frustration und Enttäuschung war, denn die anderen Frauen haben eine sehr gute Leistung gezeigt", so die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2022/23.
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