Diebstahl-Affäre um Julia Simon: Wohl weitere Teammitglieder betroffen - Verband berät über Sanktionen für Biathlon-Star

Julia Simon droht noch mehr Ärger. Die zehnfache Biathlon-Weltmeisterin ist seit Freitag rechtskräftig wegen Diebstahls und Betrugs verurteilt. In dieser Woche trifft sich die Spitze des französischen Skiverbandes (FFS), um über weitere Sanktionen zu beraten. Parallel dazu meldeten sich nun weitere Teamkolleginnen zu Wort, die Simon ebenfalls verdächtigen, sie beklaut zu haben.

Julia Simon wurde am vergangenen Freitag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Fotocredit: Getty Images

Nachdem die zehnfache Weltmeisterin zunächst alle Vorwürfe geleugnet hatte, gestand sie am vergangenen Freitag, die Tat begangen zu haben.
Nach Informationen der Sportzeitung "L'Equipe" seien während der Ermittlungen noch weitere Vorwürfe mehrerer Teamkolleginnen aufgekommen.
Unter anderem hätten die Schwestern Anais und Chloé Chevalier, Caroline Colombo und Lou Jeanmonnot über verschwundenes Bargeld bzw. persönliche Gegenstände berichtet, erstatteten allerdings keine Anzeige.
Möglich also, dass die Geschichte rund um die Simon-Vergehen noch nicht beendet ist. Auch, weil der französische Verband (FFS) intern noch über Sanktionen berät.
Julia Simon, Justine Braisaz-Bouchet, Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot feierten noch im Februar einen gemeinsamen WM-Erfolg.

Julia Simon, Justine Braisaz-Bouchet, Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot feierten noch im Februar einen gemeinsamen WM-Erfolg.

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Wie das französische Medium "Le Dauphiné" berichtet, ist ein Krisentreffen innerhalb der FFS anberaumt.
Möglich sind verschiedene Sanktionen: Von einer einfachen Verwarnung bis zu einer Sperre - womöglich sogar über die Olympischen Spiele im kommenden Februar hinaus.
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Jeanmonnot exklusiv: "Das hätte den Leuten das Herz gebrochen"

Quelle: Eurosport


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