Diebstahl-Affäre um Julia Simon: Wohl weitere Teammitglieder betroffen - Verband berät über Sanktionen für Biathlon-Star
VonNiklas Bien
Update 28/10/2025 um 15:52 GMT+1 Uhr
Julia Simon droht noch mehr Ärger. Die zehnfache Biathlon-Weltmeisterin ist seit Freitag rechtskräftig wegen Diebstahls und Betrugs verurteilt. In dieser Woche trifft sich die Spitze des französischen Skiverbandes (FFS), um über weitere Sanktionen zu beraten. Parallel dazu meldeten sich nun weitere Teamkolleginnen zu Wort, die Simon ebenfalls verdächtigen, sie beklaut zu haben.
Julia Simon wurde am vergangenen Freitag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
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Das Gericht hat gegen Simon eine dreimonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung ausgesprochen. Die 29-Jährige soll die Kreditkarte ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet unerlaubt für Bestellungen im Wert von 2400 Euro missbraucht haben.
Nachdem die zehnfache Weltmeisterin zunächst alle Vorwürfe geleugnet hatte, gestand sie am vergangenen Freitag, die Tat begangen zu haben.
Nach Informationen der Sportzeitung "L'Equipe" seien während der Ermittlungen noch weitere Vorwürfe mehrerer Teamkolleginnen aufgekommen.
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Unter anderem hätten die Schwestern Anais und Chloé Chevalier, Caroline Colombo und Lou Jeanmonnot über verschwundenes Bargeld bzw. persönliche Gegenstände berichtet, erstatteten allerdings keine Anzeige.
Möglich also, dass die Geschichte rund um die Simon-Vergehen noch nicht beendet ist. Auch, weil der französische Verband (FFS) intern noch über Sanktionen berät.

Julia Simon, Justine Braisaz-Bouchet, Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot feierten noch im Februar einen gemeinsamen WM-Erfolg.
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Wie das französische Medium "Le Dauphiné" berichtet, ist ein Krisentreffen innerhalb der FFS anberaumt.
Möglich sind verschiedene Sanktionen: Von einer einfachen Verwarnung bis zu einer Sperre - womöglich sogar über die Olympischen Spiele im kommenden Februar hinaus.
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